So sieht das Viertel Jarahueca in Songo-La Maya nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa aus

Der Hurrikan Melissa verwüstete Jarahueca, Songo-La Maya, riss Häuser mit sich und ließ Familien ohne Eigentum zurück. Die östliche Region Kubas sieht sich ähnlicher Zerstörung gegenüber, mit Stromausfällen und unzureichender Hilfe.

Zerstörung in Songo-La MayaFoto © Facebook/Lázaro Manuel Alonso

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Der Stadtteil Jarahueca im Municipio Songo-La Maya liegt in Verwüstung nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa.

Según imágenes verbreitet von dem amtlichen Journalisten Lázaro Manuel Alonso in seinen sozialen Netzwerken, überschwemmte der Fluss, der durch diese Gemeinde fließt, 17 Wohnhäuser und führte zum totalen Verlust des materiellen Eigentums vieler anderer Familien.

Facebook-Beitrag/Lázaro Manuel Alonso

Die von Alonso veröffentlichten Bilder zeigen ein trostloses Panorama: einstürzende oder teilweise eingestürzte Häuser, überflutete Straßen, Haufen von Trümmern, wo zuvor einst Häuser standen, und Gemeinden, die aufgrund des Zusammenbruchs der Brücke, die Jarahueca mit dem Rest der Gemeinde verband, weiterhin isoliert sind.

Die Tragödie von Jarahueca ist kein Einzelfall. In der gesamten östlichen Region Kubas wiederholen sich ähnliche Szenarien von Zerstörung und Verlassenheit in Santiago de Cuba, Granma, Holguín, Guantánamo und Las Tunas, wo Tausende von Familien ohne Strom, mit unpassierbaren Straßen und Gemeinden leben, die noch unter Wasser stehen oder von Schlamm bedeckt sind.

Foto von Facebook/Lázaro Manuel Alonso

In Orten wie Río Cauto, El Cobre, Palma Soriano und Moa haben die Überschwemmungen ganze Häuser zerstört, Ernten vernichtet und die Bevölkerung ohne Zugang zu Nahrungsmitteln, Medikamenten oder angemessenem Schutz zurückgelassen.

Die in den sozialen Netzwerken verbreiteten Berichte beschreiben ein Bild von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Familien, die alles verloren haben, improvisieren Unterkünfte aus Planen oder Trümmern von Dächern, während andere berichten, dass die staatliche Hilfe nicht angekommen ist oder nur unzureichend und verspätet geleistet wurde.

Enmitten des Zusammenbruchs kam die humanitäre Hilfe hauptsächlich von der Zivilgesellschaft, Kirchen, Gemeinschaftsgruppen und Kubanern im Exil, die sich der Aufgabe verschrieben haben, den Betroffenen zu helfen. 

Der Hurrikan Melissa hinterließ nicht nur eine Spur von materieller Zerstörung, sondern zeigte auch erneut die tiefgreifende strukturelle Verwundbarkeit und die institutionelle Vernachlässigung, unter der die östlichen Provinzen Kubas leiden.

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