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Die Revolution der fahrerlosen Taxis schreitet in den Vereinigten Staaten mit voller Geschwindigkeit voran, und nun rückt sie in den Süden des Landes mit Waymo, dem Unternehmen für autonome Fahrzeuge im Besitz von Alphabet (Muttergesellschaft von Google), nach seiner Ankündigung, dass Miami und Orlando ab 2026 Teil seines Einsatzgebiets sein werden, wie CNBC berichtete.
Der Technologiegigant wird in den nächsten Wochen beginnen, seine fahrerlosen Autos in den Straßen dieser Städte zu bewegen, zunächst jedoch nur für Mitarbeiter des Unternehmens. Die Öffnung für die breite Öffentlichkeit wird im nächsten Jahr erfolgen.
Die Expansion umfasst auch Dallas, Houston und San Antonio in Texas, was den Eintritt von Waymo in zwei der größten und komplexesten städtischen Märkte des Landes festigt.
„Waymo hat eine neue Phase der kommerziellen Skalierung erreicht und die Anzahl der Städte, in denen wir ohne menschlichen Spezialisten im Fahrzeug operieren, verdoppelt“, erklärte Saswat Panigrahi, Produktleiter des Unternehmens, in einer per E-Mail an CNBC gesendeten Stellungnahme.
Ein Sprung, der Trends setzt… und Konkurrenz schafft
Der Ankündigung steht eine ähnliche Bewegung von Zoox
Das Unternehmen bietet bereits Zahlungsdienste in Austin, San Francisco, Phoenix, Atlanta und Los Angeles an und hat laut im Mai veröffentlichten Zahlen die Marke von 10 Millionen Fahrten überschritten.
Es wurden auch Tests in New York und Tokio gestartet, und zukünftige Expansionen nach Detroit, Las Vegas, Nashville, Washington D.C., San Diego und London wurden angekündigt.
Wer ist Waymo und warum ist es wichtig?
Waymo wurde 2009 als das fahrerlose Auto-Projekt von Google gegründet und wurde 2016 zu einem unabhängigen Unternehmen unter Alphabet.
Ihre Entwicklung war schnell und konstant mit einem Fortschritt in der Technologie für autonomes Fahren, basierend auf Sensoren, künstlicher Intelligenz und hochpräzisen Karten, und sie gehört zu den fortschrittlichsten Unternehmen im Rennen um das Robotaxi.
Im November 2025 hatte das Unternehmen angekündigt, seine autonom betriebenen Dienste auf neue Städte in Texas und Florida auszudehnen, was es nun mit konkreten Terminen bestätigt.
Viele Kubaner, die in Florida leben, insbesondere in Miami, könnten direkte Zeugen dieser Transformation des urbanen Verkehrs sein. Für diejenigen, die kürzlich emigriert sind, erscheint diese Art von Innovation fast wie Science-Fiction, insbesondere wenn sie sie mit der Verkehrskrise in Kuba vergleichen, wo Mangel an Treibstoff, der Verfall des öffentlichen Verkehrs und die Abhängigkeit von privaten Taxis den Alltag prägen.
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