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Die Spanische Nationalpolizei hat die kubanischen Behörden aufgefordert, die Überwachung von Martiño Ramos Soto, dem orensischen Lehrer, der wegen „sadistischer“ Vergewaltigung einer minderjährigen Schülerin verurteilt wurde und sich vor seiner Inhaftierung abgesetzt hat, zu verstärken.
Ramos, 50 Jahre alt, war Mitglied der galizischen politischen Formation En Marea. Er wurde in Havanna gefunden, wo er seit Juli lebt, und steht jetzt unter den zehn meistgesuchten Flüchtigen Spaniens.
Es gibt keinen aktiven Auslieferungsvertrag zwischen Kuba und Spanien, aber die Behörden beider Länder pflegen diplomatische und polizeiliche Kontakte, um die Übergabe zu erreichen.
Europa Press berichtete, dass die Provincialauditorium von Ourense am 31. Oktober formell die Auslieferung von Martiño Ramos Soto beantragt hat, nachdem sie mit Polizeiquellen seinen Aufenthaltsort in der kubanischen Hauptstadt bestätigt hatte.
Ramos entkam aus Spanien mit seinem eigenen Pass und einer geplanten Route, die Portugal, Brasilien und Peru umfasste, bevor er Kuba erreichte. „Seine Flucht war sorgfältig vorbereitet“, geben die Ermittler zu, die befürchten, dass der Pädophile erneut entkommen könnte, wenn die Überwachung auf der Insel nicht verstärkt wird.
In Kuba gibt der Verurteilte seit Monaten vor, „Martín Soto“ zu sein, und arbeitet als Dokumentarfotograf im havannischen Stadtteil El Vedado, wo er Galerien und Cafés besucht.
Ihre Beiträge in den sozialen Medien zeigen ein ruhiges Leben, fernab ihrer Vergangenheit als Lehrerin und politischen Aktivistin in Galicien.
Martiño Ramos Soto wurde zu 13 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er wiederholt eine 12-jährige Schülerin missbraucht hat, die er über Jahre manipulierte und angriff. Das Urteil hob die „Grausamkeit und Hartnäckigkeit“ der Übergriffe hervor, die unter einer scheinbaren Vertrauens- und Unterstützungsbeziehung begangen wurden.
Die Policía Nacional de España hat die kubanischen Behörden gebeten, den Flüchtigen während der Bearbeitung des Auslieferungsantrags unter strenger Beobachtung zu halten.
Die kubanischen Staatsmedien haben weder über die Anzeige in diesem Fall berichtet noch die Festnahme dieses Flüchtigen vor der Justiz in Havanna bestätigt.
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