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Eine Störung des Generatorgruppe des Telekommunikationszentrums in Colón hat zu einer umfassenden Unterbrechung der Telekommunikationsdienste in mehreren Gemeinden der Provinz Matanzas geführt, wie die Empresa de Telecomunicaciones de Cuba S.A. (ETECSA) über ihre offiziellen sozialen Netzwerke mitteilte.
„Aufgrund einer Störung im Generator des Telekommunikationszentrums von Colón und infolge des Stromausfalls werden die Festnetz-, Mobil- und Datenservices im Gebiet unterbrochen“, erläuterte das Unternehmen in einer Mitteilung, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
Der Schnitt hat nicht nur die Gemeinde Colón betroffen, sondern auch mehrere Bevölkerungszentren in fünf weiteren Gemeinden der Provinz Matanzas.
Während der Zeiten des Stromausfalls werden die meisten Telekommunikationsdienste in folgenden Bereichen eingestellt:
-Colón: Gemeindezentrum, Mexiko, CAI René Fraga, San José de los Ramos, Colón Oeste und Agüica.
-Calimete: 6. August, Amarillas, Manguito, Céspedes Rabí, CAI Reynold García.
-Los Arabos: San Pedro, Mayabón, Zorrilla Cuatro Esquinas, CAI Mario Muñoz.
-Perico: Gemeindekopf und CAI Spanien.
-Jagüey Grande: Agramonte, San José de Marcos, Torriente, San Bernardo.
-Ciénaga de Zapata: Playa Larga, Playa Girón, Soplillar, Los Hondones, Cayo Ramona und Pálpite.
Obwohl das Telekommunikationszentrum von Colón über Notstrombatterien verfügt, sind diese „nicht ausreichend, um den Service während der gesamten Dauer der Ausfälle aufrechtzuerhalten“, erklärte ETECSA.
„Nach dem Stromausfall sind nur einige Stunden Betrieb möglich“, fügte das Staatsunternehmen hinzu.
Blackouts und Energiekrise: Ein wiederkehrendes Szenario
Der Vorfall fügt sich in die komplexe Energiesituation ein, die das Land durchlebt. Seit Monaten sieht sich Kuba einer schweren Stromkrise gegenüber, die die Stromausfälle im gesamten Landesgebiet verschärft hat.
Für diesen Dienstag erwartet der tägliche Bericht der Unión Eléctrica (UNE), dass die Stromausfälle 2.000 MW übersteigen werden.
Die Ausfälle in den Thermokraftwerken, der Mangel an Brennstoff und die fehlenden Investitionen in die Infrastruktur haben die Stromausfälle zu einer täglichen Routine gemacht, die Haushalte, Arbeitsplätze und wichtige Institutionen, wie die der Telekommunikation, betrifft.
Die Provinz Matanzas wurde aufgrund ihrer Lage und industriellen Eigenschaften von dieser Situation besonders stark betroffen.
ETECSA ist als staatliches Unternehmen auf die Verfügbarkeit der Energie im nationalen elektrischen System angewiesen, um ihre Betriebsinfrastruktur aufrechtzuerhalten.
Obwohl es in wichtigen Zentren wie dem in Colón Hilfssysteme gibt, garantieren diese nicht immer Stabilität bei längeren Ausfällen oder technischen Schäden.
Schweigen über das tatsächliche Ausmaß des Problems
Die Mitteilung von ETECSA gibt nicht an, wie lange die Beeinträchtigung bereits andauert, noch bietet sie eine Schätzung an, wann die Dienste vollständig wiederhergestellt sein könnten.
Es wird auch nicht erwähnt, ob die defekte Generatorgruppe bald repariert oder ersetzt wird.
Das Kommuniqué beschränkt sich darauf, zu versichern, dass ihre „Mitarbeiter daran arbeiten, die Beeinträchtigung zu beheben“ und um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten zu bitten.
„Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, schließt die von ETECSA Matanzas veröffentlichte Mitteilung, ohne weitere Details über die Ursache des Ausfalls oder die in solchen Fällen angewandten Notfallprotokolle zu liefern.
In einem Land, in dem der Zugang zum Internet, Mobiltelefonie und Daten eine wesentliche Rolle im Alltag spielen, wird durch solche Beeinträchtigungen die Fragilität des Telekommunikationssystems offenkundig.
In Notfällen oder bei Stromausfällen hängt die Möglichkeit der Kommunikation von Infrastrukturen ab, die oft nicht darauf ausgelegt sind, die Nachfrage oder längere Stromabschaltungen zu bewältigen.
Die Situation in Matanzas ist nicht isoliert. In anderen Provinzen des Landes wurden ebenfalls teilweise oder vollständige Unterbrechungen der ETECSA-Dienste während der Stromausfälle gemeldet, was die Zweifel an der Fähigkeit des Systems verstärkt, die grundlegende Konnektivität unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
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