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Die Multimillionäre Michael und Susan Dell gaben eine historische Spende von 6,25 Milliarden Dollar bekannt, um die „Trump Accounts“ zu stärken, das von der Trump-Administration ins Leben gerufene Kinderinvestitionsprogramm.
Laut einem Bericht von AP
Es handelt sich um eine der größten privaten Spenden in der Geschichte des Landes und die höchste, die der Kindheit gewidmet ist.
Die “Trump Accounts” sind Teil der im Juli vom Kongress verabschiedeten Steuer- und Ausgabengesetzgebung auf Vorschlag von Präsident Donald Trump, mit dem Ziel, die finanzielle Bildung und das langfristige Sparen zu fördern.
Im Rahmen des Programms hinterlegt das Finanzministerium 1.000 Dollar auf einem Investitionskonto im Namen jedes Kindes, das zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. Dezember 2028 geboren wird.
Die Spende von Dell wird jedem Kind, das unter bestimmten Einkommensbedingungen qualifiziert, zusätzlich 250 Dollar bereitstellen, insbesondere in Gebieten mit mittleren oder niedrigen Einkommen.
Die Konten dürfen nur genutzt werden, wenn die Begünstigten 18 Jahre alt sind und das Geld für Bildung, Wohnen oder Unternehmensgründungen verwendet wird.
“Wir möchten, dass die Kinder wissen, dass nicht nur ihre Familien, sondern auch ihr Land an sie glaubt”, sagte Susan Dell, während ihr Ehemann, Michael Dell, Gründer und CEO von Dell Technologies, betonte, dass das Programm “Hoffnung, Chancen und Wohlstand für Generationen aufbauen wird”.
Der offizielle Plan tritt am 4. Juli 2026 in Kraft, coincident mit dem 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.
Vom Weißen Haus aus betonte der Sprecher Kush Desai, dass das Programm „eine revolutionäre Investition der Regierung in die nächste Generation amerikanischer Kinder“ darstellt und kündigte neue Beiträge von anderen Unternehmen und Stiftungen an.
Experten, die von AP konsultiert wurden, weisen darauf hin, dass das Programm zwar nicht sofort die Kinderarmut verringern wird, aber auf lange Sicht einen positiven Einfluss auf den Vermögensaufbau und die finanzielle Eingliederung von Familien haben könnte.
Der Ökonom Ray Boshara, Berater des Aspen Institute, bezeichnete das Programm als „einen ersten Schritt hin zu einem inklusiveren Modell des Vermögensaufbaus“ und verglich es mit der historischen Entwicklung von Politiken wie der Sozialversicherung.
Michael und Susan Dell haben über ihre Stiftung seit 1999 mehr als 2,9 Milliarden Dollar gespendet, mit besonderem Fokus auf Bildung und soziale Gerechtigkeit.
Mit ihrem neuen Beitrag werden sie zu den ersten großen privaten Förderern des Flaggschiffprogramms der aktuellen Regierung.
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