Die kubanische Content-Creatorin Maryannet, bekannt in den sozialen Medien als @maryannet_, teilte ein Video, in dem sie einige der kuriosesten und schwer zu erklärenden Erfahrungen aus ihrer Kindheit in Kuba erinnerte, was bei ihren Followern Lachen und Nostalgie auslöste.
„Wie viele von euch wissen, wurde ich in Kuba geboren und es gibt viele Dinge, bei denen ich denke... das ist eine Lüge, das habe ich geträumt“, sagte die junge Frau zu Beginn des Videos, bevor sie ihre Liste von Dingen präsentierte, die sie aus ihrer Kindheit auf der Insel immer noch nicht versteht.
Unter ihnen erwähnte sie den "Empacho", eine angebliche Krankheit, die in vielen kubanischen Haushalten mit Gebeten auf den Bauch oder Hausmitteln geheilt wurde.
„Mein ganzes Leben lang dachte ich, es sei etwas Medizinisches, aber jetzt weiß ich nicht, ob es Vergiftung, ein Virus oder Hexerei war“, kommentierte sie lachend.
Eine weitere seiner Anekdoten war „der Buchito der Schulen“, eine mysteriöse Flüssigkeit, die Krankenschwestern in den Schulen verteilten, ohne zu erklären, wozu sie diente. Es handelte sich um eine Fluor-Spülung, die aus Natriumfluorid in Wasser gelöst bestand.
Man konnte diese Flüssigkeit nicht schlucken, sondern nur den Mund ausspülen und sie einige Minuten im Mund behalten. Ihre Anwendung diente dazu, den Zahnschmelz zu stärken und Karies vorzubeugen. Die meisten Kinder und ihre Eltern hatten keine Ahnung, was in diesem "buchito" enthalten war.
„Es schmeckte nach Mundwasser und kam in einer ungekennzeichneten Flasche. Niemand wusste, was es war, aber wir haben es alle genommen“, erinnerte sich die junge Frau.
Er sprach auch über den gefürchteten „sereno“, einen Volksglauben, der die nächtliche Brise dafür verantwortlich machte, Fieber und Erkältungen auszulösen. Die Großeltern empfahlen, sich zu bedecken, um Krankheiten zu vermeiden.
Das vierte Element seiner Geschichte war die absurde „Pionierwache“, bei der Grundschulkinder die Schule „beschützen“ sollten, als wären sie Soldaten.
Das Video von Maryannet hat Tausende von Aufrufen und Dutzende von Kommentaren von anderen Kubanern erhalten, die dieselbe Erfahrung über die Glaubensvorstellungen und die ungewöhnlichsten Dinge im Land geteilt haben.
Ihre Veröffentlichung spiegelt mit Humor und Zärtlichkeit die kulturellen Besonderheiten wider, die eine ganze Generation geprägt haben, die unter dem kubanischen Bildungs- und Sozialsystem aufwuchs.
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