Fangen einen flüchtigen Gefangenen aus einem Gefängnis in Santiago de Cuba: So wurde er entdeckt



Der Verdächtige wurde in Guantánamo festgenommen.

Polizeipatrouille (i) und Der festgenommene Flüchtling (d)Foto © Collage Wikimedia - Facebook/Guantánamo und seine Wahrheit

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Ein Insasse, der sich von der Haftanstalt Boniato in Santiago de Cuba abgesetzt hatte, wurde während eines Polizeieinsatzes in Guantánamo gefasst.

Der Identifizierte, Osviel Laugart Tamé,  wurde in einer Wohnung gefunden, in der sich drei weitere Personen befanden, die an der illegalen Schlachtung von Großvieh beteiligt waren, wie die offizielle Quelle "Guantánamo y su verdad" berichtete.

En dem Moment, als er gefasst wurde, war der Flüchtige seit mehreren Tagen an diesem Ort versteckt und hatte eine Beziehung zur Eigentümerin der Immobilie.

Die Festnahme von Laugart Tamé war das Ergebnis einer Überwachungs- und Nachverfolgungsoperation, die von den Behörden in Guantánamo in Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften von Santiago de Cuba organisiert wurde.

Según berichtete das genannte offizielle Profil, wurde die Festnahme in einem Haus in der Straße 2 Nord zwischen 1 und 2 West durchgeführt, wo auch drei weitere Männer beim Zerlegen eines von einem Landwirt aus der Gemeinde Niceto Pérez gestohlenen Rindes gefunden wurden.

Foto: Facebook/Guantánamo y su Verdad

Während der Durchsuchung beschlagnahmten die Behörden eine große Menge Rindfleisch und Werkzeuge, die beim Schlachten verwendet wurden.

Die vier Personen wurden zur Gemeindepolizei gebracht und werden wegen illegalen Opfers von Großvieh angeklagt, zusätzlich zu weiteren Straftaten, die während des Strafverfahrens auftreten könnten.

Tage versteckt mit seinem Partner

Laut Aussagen aus der Nachbarschaft hatte der Flüchtige seit Tagen heimlich in diesem Haus gewohnt, wo er eine romantische Beziehung mit der Eigentümerin unterhielt.

Diese Zusammenkunft hätte dazu beigetragen, dass er vorübergehend der Justiz entkommen konnte.

Die offizielle Mitteilung bestätigt, dass der Fall weiterhin offen bleibt, da die Behörden mögliche Verbindungen zu anderen strafbaren Handlungen untersuchen, einschließlich gewalttätiger Vorfälle, die kürzlich in der Region stattgefunden haben und noch untersucht werden.

Quelle: Screenshot von Facebook/Guantánamo y su Verdad

Bürgerliche Reaktionen: Zwischen Applaus und Frustration

Die Nachricht löste eine Welle von Reaktionen in der ursprünglichen Veröffentlichung aus, die den Alarmzustand in der Gesellschaft in Bezug auf die Kriminalität und das Gefühl der Straflosigkeit verdeutlichen.

Eine Mehrheit äußerte Zufriedenheit mit der Festnahme und forderte exemplary Maßnahmen.

„Das gesamte Gewicht des Gesetzes“, „lebenslange Haft“ und „mit Fußfesseln arbeiten wie in El Salvador“ waren wiederkehrende Phrasen. Einige Nutzer forderten sogar öffentliche Gerichtsverfahren und härtere Strafen, in Anspielung auf rigorose Modelle wie das des Präsidenten Nayib Bukele.

Es gab auch Kritik an der Haftanstaltsicherheit: „Wie konnte er aus Boniato entkommen?“, fragte ein Nutzer.

Otro escribió: „Es sind bereits mehrere, die sich dort davonstehlen. Was geschieht da?“.

Ein Teil der Kommentare äußerte Müdigkeit und Angst: „Ich habe Angst, sogar in meinem eigenen Zuhause“, bemerkte eine Nachbarin.

Die zunehmende Zahl von Gewaltverbrechen und Diebstählen in ländlichen Gebieten rief viele Meinungen hervor.

Andere berichteten, dass die Strafen nicht ausreichend sind: „Sie sperren ihn heute ein und in sechs Monaten ist er wieder auf der Straße“, beklagte ein Kommentator.

Robo auf dem Land und Vertrauensverlust

Der Fall hat ein sensibles Thema für die Kubaner wieder aufgeworfen: das Opfer und den Diebstahl von Vieh, eine Praxis, die direkt die Landwirte und kleinen Produzenten betrifft, die seit Jahren klagen, sich gegen Banden, die ungestraft agieren, ungeschützt zu fühlen.

„Das Tier gehörte einem Landwirt. Immer wird demjenigen gestohlen, der am wenigsten hat“, kommentierte ein Nutzer.

Andere erinnern sich daran, dass das gestohlene Fleisch normalerweise nicht von seinen Eigentümern zurückbekommen wird, und stellen in Frage, ob der Betroffene eine Entschädigung erhalten würde.

Ein abgeschlossener Fall?

Trotz der Festnahme bleiben die Fragen offen.

Wie konnte der Häftling aus einem Provinzgefängnis mit angeblich verstärkten Sicherheitsmaßnahmen entkommen? Wie viele weitere Personen waren an seinem Versteck beteiligt? Welche Verbindungen hatte er zu noch nicht aufgeklärten Gewaltdelikten?

Die Behörden versichern, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, doch die Öffentlichkeit fordert mehr als nur punktuelle Festnahmen: Sie verlangt institutionelle Verantwortung, Transparenz und ein System, das es nicht zulässt, dass Flüchtige ohne reale Konsequenzen rückfällig werden.

Como ein Internetnutzer zusammenfasste: „Es gibt keine Bürgerruhe. Es gibt nichts.“

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