In Guanabacoa erscheinen Plakate mit Parolen gegen Díaz-Canel an den Fassaden von Wohnhäusern



Kritische Plakate gegen die Regierung von Díaz-Canel tauchten in Guanabacoa auf und spiegeln das wachsende soziale Unbehagen in Kuba wider, das durch die Wirtschaftskrise und Stromausfälle verstärkt wird, was die Proteste intensifiziert.

Es gibt ein zunehmendes soziales UnbehagenFoto © Captura des Videos Facebook/José Díaz Silva und Portal del ciudadano de La Habana

Plakate mit Botschaften wie „Abajo Díaz-Canel asesino“ und „Libertad Cuba“ tauchten am Freitag an den Fassaden von Wohnhäusern im havanischen Stadtteil Guanabacoa auf, wie in den sozialen Medien verbreitete Bilder zeigen.

Die Graffiti wurden in einem kurzen Video festgehalten, das vom Nutzer José Díaz Silva auf Facebook veröffentlicht wurde, wo Konsignen direkt an den Wänden von Wohnhäusern in Gebieten wie San Antonio und den umliegenden Bereichen von Versailles, nahe dem Platz von Guanabacoa, zu sehen sind.

Según dem Zeugnis, das veröffentlicht wurde, erschienen die Nachrichten am Morgen dieses Freitags, dem 26. Dezember, und enthalten offen gegen den amtierenden Miguel Díaz-Canel und das politische System Kubas gerichtete Äußerungen, mit Aufrufen wie „Retten Sie Kuba“.

Bis jetzt wurde nicht offiziell über die Urheberschaft der Plakate oder über Maßnahmen der Behörden in Bezug auf diese Vorfälle berichtet.

Es wurde auch nicht präzisiert, ob die Graffiti nach ihrem Auftauchen entfernt wurden.

Die Verbreitung solcher Botschaften in öffentlichen Räumen geschieht in einem Kontext zunehmender sozialer Unruhe, geprägt von der Wirtschaftskrise, den langanhaltenden Stromausfällen und dem Verschlechterung der Lebensbedingungen, Faktoren, die sichtbare und symbolische Protestäußerungen an verschiedenen Orten des Landes genährt haben.

Im August wurde ein Plakat mit dem Bild des Staatsoberhauptes am Eingang der Gemeinde Perico in Matanzas vandalisiert, nachdem mehr als 27 aufeinanderfolgende Stunden ohne Elektrizität vergangen waren.

Im selben Monat äußerte sich das wachsende soziale Unbehagen auf der Insel erneut mit antigouvernementlichen Plakaten in öffentlichen Räumen von Santiago de Cuba, insbesondere im bevölkerungsreichen Viertel Abel Santamaría.

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