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Der Vorstand des Instituts für Informations- und Kommunikationswissenschaften (ICS) ernannte am 23. Dezember die Masterin der Kommunikationswissenschaften Xenia López González zur Vizepräsidentin der Einrichtung, berichtete die Agencia Cubana de Noticias.
López ist Juristin und kann auf eine langjährige Karriere im System der staatlichen Medien zurückblicken.
Er trat 2013 in das ehemalige Instituto Cubano de Radio y Televisión (ICRT) ein, als er die stellvertretende Leitung des Bildungs-Kanals übernahm.
Zwei Jahre später wurde sie zur Direktorin dieses Kanals ernannt, eine Position, die sie bis 2018 innehatte, präzisierte die Quelle.
In diesem Jahr übernahm er die Leitung des Bereichs Internationale Beziehungen des ICRT, eine Verantwortung, die er bis März 2024 innehatte.
In diesem Zeitraum war sie mit der internationalen Projektion des offiziellen Kommunikationssystems verbunden, in einem Kontext, der durch die Verschärfung des institutionellen Diskurses gegenüber unabhängigen Medien und digitalen Plattformen geprägt war.
Vor ihrer Ernennung zur Vizepräsidentin des ICS war López als Generaldirektorin für Werbung und Sponsoring des Instituts tätig.
Das ICS wurde im August 2021 gegründet, nach der Auflösung des ICRT als Organ der Zentralverwaltung des Staates.
Gemäß dem Dekret-Gesetz 41 besteht ihre Aufgabe darin, die Kommunikationspolitik des Staates und der kubanischen Regierung zu leiten und zu steuern sowie deren Verbesserung vorzuschlagen.
Seitdem hat das ICS seine Zuständigkeiten kontinuierlich erweitert. Im November 2024 akkreditierte die Einrichtung die erste Gruppe von Inspektoren für soziale Kommunikation, die dem Institut unterstellt sind, mit dem erklärten Ziel, die Kommunikationsprozesse im Land zu „kontrollieren und zu überwachen“. Diese Maßnahme löste Besorgnis über ihren potenziellen Einfluss auf die Meinungsfreiheit und die Zensur aus.
Das Gesetz 162/2023 über soziale Kommunikation formalisiert die Rolle dieser Inspektoren und verleiht ihnen die Befugnis, Inhalte und Kommunikationspraktiken in den organisatorischen, gemeinschaftlichen und medialen Bereichen sowohl in physischen als auch in digitalen Räumen zu überwachen.
Dieser rechtliche Rahmen festigt das ICS als zentrale Instanz in der staatlichen Kontrolle über Informationen, in einem Szenario, in dem die Ernennung neuer Führungspersönlichkeiten die Kontinuität dieser Politik verstärkt.
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