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Die Gemeinde des Landkreises Colón in der Provinz Matanzas ist erschüttert über den Mord an dem jungen Dilan Alejandro Lima León, der erst 17 Jahre alt war und am 26. Dezember stattfand.
Der Jugendliche, der von Freunden und Familie als „Chabiakan“ bekannt war, verlor sein Leben, nachdem er von mehreren Personen mit scharfen Waffen angegriffen wurde, die, laut Zeugen, an den Ort zurückkehrten, um sich nach einem Streit zu rächen. Die Informationen wurden von der kubanischen Aktivistin Irma Lidia Broek bestätigt und vom Medium CubaHerald detaillierter verbreitet.
Er versuchte, einen Streit zu vermeiden, und wurde schließlich ermordet
Laut den Berichten griff Dilan ein, um einen Streit zu schlichten, an dem einer seiner Cousins beteiligt war. Als der Streit scheinbar beendet war und alle gegangen waren, blieb der junge Mann noch einige Minuten an der Stelle, um etwas zu essen, bevor er nach Hause zurückkehrte.
Dennoch kehrten die Angreifer mit Messern bewaffnet zurück und griffen ihn überraschend an, wobei sie ihm mehrere Stichwunden zufügten, von denen eine seine Lunge durchbohrte und ihn sofort tötete.
Schmerz und Ruf nach Gerechtigkeit
Nachbarn und Angehörige beschrieben Dilan als einen respektvollen, fleißigen und gutherzigen Jungen. Er war der einzige Sohn einer Mutter, die ihn allein mit Opferbereitschaft und Hingabe erzogen hatte. „Er war ein vorbildlicher junger Mann, er kam mit niemandem in Konflikt“, äußerten Nachbarn in sozialen Netzwerken.
Die Tragödie hat eine Welle der Empörung in Colón und in ganz Matanzas ausgelöst. Auf Facebook haben Hunderte von Nutzern ihr Bedauern geäußert und Gerechtigkeit für den Mord gefordert. „Dieses Volk leidet. Die Verantwortlichen sollen für das, was sie getan haben, bezahlen“, schrieb eine Nutzerin.
Jugendgewalt und fehlende Antworten
Der Mord an Dilan reiht sich in eine wachsende Liste von gewalttätigen Vorfällen in verschiedenen Provinzen des Landes ein, bei denen junge Menschen in Streitigkeiten oder Angriffen mit Klingenwaffen ihr Leben verloren haben.
Kubanische Organisationen und Aktivisten dénoncieren, dass der Mangel an Chancen, der soziale Verfall und die Straflosigkeit diese Art von Tragödien nähren.
Bis jetzt haben die kubanischen Behörden keine offiziellen Informationen über die Festnahme der Verantwortlichen oder den Stand der Ermittlungen veröffentlicht.
Die Gemeinde Colón befindet sich weiterhin in Trauer über den Verlust eines jungen Menschen, dessen Leben ungerechtfertigt verkürzt wurde. Angehörige und Freunde haben um Gebete und Respekt inmitten des Schmerzes gebeten. "Möge Gott seiner Mutter die Kraft geben, diesen Verlust zu ertragen", schrieb die Aktivistin.
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