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Die Tradition, den “muñecón” des alten Jahres zu verbrennen, eine populäre kubanische Brauch, um das Jahr zu verabschieden und die schlechten Energien hinter sich zu lassen, hat im Osten des Landes an Bedeutung gewonnen, wo immer mehr Familien und Gemeinschaften an dieser Praxis teilnehmen.
Was früher ein nahezu exklusives Symbol der habanischen Viertel und anderer westlicher Gegenden war, bahnt sich heute seinen Weg in die Straßen der östlichen Provinzen, wo das Volk es annimmt, neu interpretiert und zu einem Zeichen des Widerstands, der Hoffnung und der Erneuerung verwandelt.
Según reportó el periodista independiente Yosmany Mayeta Labrada, der “Muñecón” des Alten Jahres ist nicht mehr nur eine Stoffpuppe: Er ist eine volkstümliche Darstellung der sozialen Erschöpfung nach einem 2025, das von Knappheit, Stromausfällen und fehlenden Chancen geprägt war.
„Das Volk macht es sich zu eigen, es verbrennt es, um genug zu sagen, um ein Jahr voller Entbehrungen und Schmerz hinter sich zu lassen und sich zu wünschen, dass das Neue etwas Besseres bringt“, erklärte Mayeta.
Der Ritus, der aus den lateinamerikanischen Traditionen stammt und im kubanischen Kontext neu interpretiert wird, besteht normalerweise darin, eine Puppe aus alter Kleidung, Papier oder Sägemehl herzustellen, die mit Schildern versehen ist, auf denen satirische oder kritische Sätze über das ablaufende Jahr stehen. Um Mitternacht wird sie unter Jubel, Musik und dem Wunsch nach Veränderung angezündet.
Mitten in der tiefen Krise, die das Land durchlebt, sind die „muñecones“ des alten Jahres zu einem kollektiven Symbol des Widerstands und der Hoffnung geworden. Ihre Verbrennung ist eine Tradition, die auch Teil eines populären Ausdrucks des Wunsches nach Erneuerung ist.
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