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Während die Nachrichten über die Angriffe auf Venezuela die Welt aufschreckten und die Festnahme von Nicolás Maduro sich wie ein Lauffeuer verbreitete, fügte der amerikanische Präsident Donald Trump ein umstrittenes Element zum Konflikt hinzu: Musik.
Trump teilte auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social ein Video, das Explosionen in Caracas und anderen Teilen des Landes zeigt, untermalt von Fortunate Son, dem ikonischen Stück von Creedence Clearwater Revival, das eine Generation mit seiner starken Antikriegsaussage und seiner Kritik an der politischen Macht während des Vietnamkriegs prägte.
Das Lied, geschrieben und interpretiert von John Fogerty und 1969 veröffentlicht, wurde zu einer Hymne gegen die Zwangsrekrutierung und die Privilegien der Eliten, die andere in den Tod an die Front schickten.
Jahrzehnte später sorgt ihr Einsatz als musikalische Untermalung von Kriegsbildern erneut für Kontroversen, diesmal im Kontext eines Angriffs, den die venezolanische Regierung direkt den Vereinigten Staaten zuschreibt.
Die von Trump verbreiteten Bilder stimmen mit Berichten von CNN, Reuters und anderen internationalen Medien überein, deren Teams in der Nacht von Samstag mehrere Explosionen an verschiedenen Orten in Caracas beobachteten.
Zeugen berichteten von lauten Detonationen, dem Überflug von Flugzeugen, Rauchsäulen und Stromausfällen in der Nähe wichtiger militärischer Einrichtungen wie Fuerte Tiuna und der Luftwaffenbasis La Carlota.
Von der Macht aus kündigte das Regime von Nicolás Maduro eine "äußerst gravierende militärische Aggression" an und erklärte den nationalen Notstand, während regionale Führer wie der kolumbianische Präsident Gustavo Petro vor einem Angriff mit Raketen warnten und um die sofortige Intervention der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der (UN) baten.
Mitten im Chaos spiegeln die Berichte von Zivilisten das brutalste Gesicht des Krieges wider: Menschen, die sich in fensterlosen Zimmern verstecken, Familien, die durch den Lärm der Explosionen geweckt werden, und ganze Stadtviertel, die von Angst paralysiert sind.
„Die Fenster erschütterten sich, ich habe mich versteckt“, erzählte eine Rentnerin, die in der Nähe eines Militärgebiets lebt. Andere beschrieben die Geräusche als Maschinengewehrfeuer mitten in der Nacht.
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