Der kubanische Rapper Aldo, bekannt unter dem Künstlernamen Al2 El Aldeano, erregte erneut die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien, nachdem er eine Reihe von Nachrichten veröffentlicht hatte, in denen er seine Ex-Partnerin, die Schauspielerin Zajaris Fernández, beschuldigt, ihn körperlich angegriffen und seine Familie bedroht zu haben. Der Künstler warnte, dass er den Fall der Polizei übergeben wird.
In seinen Instagram-Geschichten teilte Al2 ein Bild, auf dem er scheinbare Verletzungen auf der Brust zeigt, begleitet von einem Text, in dem er behauptet, „Fotos und Videos von den Wunden“ sowie „Nachrichten, die mir und meinen Kindern mit dem Tod drohen“ zu haben. Der Beitrag löste eine Welle von Kommentaren unter seinen Anhängern aus und belebte einen Konflikt, den beide in den letzten Jahren aus den Medien herausgehalten hatten.

Der Rapper versicherte, dass diese Übergriffe stattfanden, als die beiden noch ein Paar waren, und fügte hinzu, dass die Schauspielerin beleidigende Äußerungen über seine Kinder gemacht haben soll. „Mit dir geht’s direkt zur Polizei“, schrieb der Künstler und machte damit deutlich, dass er beabsichtigt, die Angelegenheit auf rechtlichem Wege und nicht in der Öffentlichkeit zu klären.
Dennoch ließ Zajaris Fernández nicht lange auf sich warten. Die Schauspielerin teilte einen Livestream, in dem sie erklärte, dass sie sich nicht versteckt, um zu zeigen, wer sie ist, und warf Al2 vor, sich vor der Öffentlichkeit als Opfer darzustellen. "Ich bin zu dem geworden, was du warst, denn du bist der größte Lügner, den ich in meinem Leben kennengelernt habe. Hier weiß jeder, wer ich bin, ich spiele kein Schauspiel", sagte sie in einem Moment des Livestreams, den sie auf ihrem Profil hinterließ.
Die Beziehung zwischen beiden endete vor Jahren, aber seitdem ist ihre Trennung von Spannungen und gegenseitigen Erklärungen geprägt. Diesmal jedoch haben die Hinweise auf körperliche Beweise und die Möglichkeit einer Anzeige bei der Polizei dem Fall einen viel sensibleren Ton verliehen.
Jenseits des persönlichen Konflikts hat die Situation eine Debatte über die Grenzen zwischen dem Privatleben und der öffentlichen Exposition in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Viele Anhänger haben gefordert, dass der Fall auf rechtlichem Weg und nicht als mediales Spektakel behandelt wird, das die Wunden nur verschärft.
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