„Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem du den Kampfbefehl geben musst“: Otaola fordert Díaz-Canel mit seinem eigenen Satz vom 11J heraus



Der Influencer Alexander Otaola fordert Díaz-Canel heraus, indem er an dessen Aussage über die "Kampfbereitschaft" erinnert, im Kontext der politischen Spannungen zwischen Kuba und den USA und betont damit die Isolation des Regimes.

Miguel Díaz-Canel und OtaolaFoto © Collage/Präsidentschaft Kuba und Kubaner in der Welt

Der kubanische Influencer Alexander Otaola sendete an diesem Montag eine direkte Botschaft an Miguel Díaz-Canel während seiner Sendung Hola! Ota-Ola, die auf dem Kanal Cubanos por el Mundo – Live ausgestrahlt wurde, in der er sagte: „Jetzt musst du den Befehl zum Kampf geben.“

Die Erklärung erfolgte in einem Kontext hoher politischer Spannungen zwischen dem kubanischen Regime und der Administration von Donald Trump, nachdem der amerikanische Präsident Havanna öffentlich warnte, dass „ein Geschäft machen sollen, bevor es zu spät ist“, nach der Festnahme von Nicolás Maduro und dem angeblichen Ende des Öls und der Finanzierung, die Kuba über Jahre hinweg aus Venezuela erhielt.

In seinem Programm reagierte Otaola auf die in den letzten Tagen von der kubanischen Regierung veröffentlichten Nachrichten, darunter Militärübungen zum Nationalen Verteidigungstag und Veröffentlichungen von Díaz-Canel, in denen er versicherte, dass Kuba „nicht bedroht, sondern sich vorbereitet“ und bereit ist, sich „bis zum letzten Tropfen Blut“ zu verteidigen.

In diesem Zusammenhang erinnerte der Moderator daran, dass Díaz-Canel bereits in der Vergangenheit den Ausdruck „Kampfanordnung“ verwendet hatte. Am 11. Juli 2021, mitten in den massiven Protesten, die sich im ganzen Land ausbreiteten, trat der kubanische Regierungschef im nationalen Fernsehen auf und erklärte: „Die Kampfanordnung ist gegeben, die Revolutionäre auf die Straße“, ein Aufruf, nach dem die Repression gegen Demonstranten in verschiedenen Städten der Insel stattfand.

Während seiner Intervention merkte Otaola an, dass dieser Befehl gegen unbewaffnete Bürger ergangen war, die zu Protesten auf die Straße gingen. Ausgehend von diesem Vorfall richtete er seinen Kommentar an den kubanischen Staatschef.

Der verbale Austausch erfolgt, während das kubanische Regime eine der international isoliertesten Phasen der letzten Jahrzehnte durchlebt und auf die Warnungen aus Washington mit einem konfrontativen und widerstandsfähigen Diskurs reagiert.

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