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Ein kubanischer Bürger, der als Schlüsselperson eines internationalen kriminellen Netzwerks mit Verbindungen in die Vereinigten Staaten und nach Mexiko gilt, wurde am vergangenen Mittwoch in Cancún festgenommen.
Die Festnahme fand in der Avenida Huayacán statt, einer der am schnellsten wachsenden städtischen Gebiete der Gemeinde Benito Juárez, und wurde von einem gemeinsamen Einsatz von staatlichen und föderalen Kräften durchgeführt, wie die Bürger-Sicherheitsbehörde von Quintana Roo mitteilte.
Laut Berichten von lokalen Medien wurde der Festgenommene als Remigio „N“ identifiziert, ein kubanischer Staatsbürger, der als vorrangiges Ziel innerhalb des kriminellen Atlas von Quintana Roo gilt.
Die Behörden bringen ihn mit einer kubano-amerikanischen Verbrecherzelle in Verbindung, die sich mit dem Menschenhandel illegaler Einwanderer beschäftigt und direkt mit einer Tochtergesellschaft des Sinaloa-Kartells verbunden ist, einer der mächtigsten kriminellen Organisationen in Mexiko.
Die Festnahme erfolgte während Überwachungsrunden, als Beamte der Gruppe Centurión den Mann beobachteten, wie er mehrere Tütchen mit Drogen manipulierte. Die scheinbar weniger bedeutende Szene offenbarte eine viel gravierendere Vorgeschichte.
In seinem Besitz wurden Drogen, eine Schusswaffe, die ausschließlich für die Armee bestimmt ist, und Munition mit hohem Kaliber gefunden, außerdem Bargeld und ein Mobiltelefon, bestätigten offizielle Quellen, die von den lokalen Medien zitiert wurden.
Pero der Fall geht über Cancún hinaus. Remigio “N” hatte Vorstrafen wegen Diebstahls im Bundesstaat Florida und wurde vom Federal Bureau of Investigation (FBI) überwacht, was die internationale Dimension des Netzwerks verstärkt, dem er angeblich angehört, so detailiert NotiCaribe und 24 Horas Quintana Roo.
Der Festgenommene wurde der spezialisierten Staatsanwaltschaft für die Bekämpfung des Drogenhandels übergeben, die in den kommenden Tagen über seine rechtliche Situation entscheiden wird.
In der Zwischenzeit erschüttert der Fall sowohl Cancún als auch die kubanische Gemeinschaft, da er einmal mehr die dunklere Seite der kriminellen Netzwerke aufzeigt, die zwischen der Karibik, Mexiko und den Vereinigten Staaten operieren und sich das migratorische Chaos sowie die mangelnden Chancen zunutze machen, die tausende Kubaner dazu drängen, ihr Land zu verlassen.
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