Ein menschlicher Körper wurde in einem Bach im Stadtteil Cuabita in Santiago de Cuba gefunden



Nachbarn berichteten am Sonntag von der Entdeckung einer Leiche in der Nähe einer Brücke im Stadtteil Cuabita. Vorläufig glauben die Anwohner, es könnte sich um einen Mann namens Juan Carlos handeln, der am Vortag verschwunden war. Die Behörden haben die Identität sowie die Todesursache noch nicht bestätigt.

Das Fehlen klarer offizieller Berichte trägt zu einem Klima der Unruhe und des Misstrauens in der Bevölkerung bei.Foto © Facebook/Yosmany Mayeta

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Der leblosen Körper einer Person wurde an diesem Sonntag in einem Bächlein im Stadtteil Cuabita in Santiago de Cuba gefunden, wobei bisher keine offiziellen Informationen über die Identität oder die Umstände des Todes vorliegen.

Laut Berichten, die auf dem Profil von Facebook vom unabhängigen Journalisten Yosmany Mayeta Labrada veröffentlicht wurden, fand die Entdeckung in der Nähe der Brücke dieser Ortschaft statt, wo Anwohner die Leiche auf dem Rücken treibend beobachteten, was eine sofortige visuelle Identifikation verhinderte.

Captura de Facebook/Yosmany Mayeta Labrada

Vorläufig gaben mehrere Anwohner an, dass es sich um einen Mann namens Juan Carlos handeln könnte, der seit dem Vortag gesucht wurde und in der Nähe der Ziegelei wohnte, obwohl diese Information offiziell nicht bestätigt wurde.

Bislang sind die Ursachen des Todes unbekannt. Es wurde nicht festgestellt, ob der Tod durch Ertrinken, einen Unfall oder eine andere Ursache verursacht wurde, und die Umstände des Geschehens bleiben unklar.

An dem Ort versammelten sich zahlreiche Personen, um auf die Ankunft der zuständigen Behörden und des Personals der Rechtsmedizin zu warten, um die Leiche zu bergen und die entsprechende Ermittlungen einzuleiten.

Der Vorfall hat unter den Anwohnern des Viertels Besorgnis ausgelöst, in einem Kontext, der von Unsicherheit und einem Mangel an offiziellen Informationen geprägt ist.

In den Kommentaren in sozialen Netzwerken wiesen Anwohner auch auf weitere kürzliche Vorfälle hin, darunter gewaltsame Überfälle in nahegelegenen staatlichen Einrichtungen, was das Gefühl der Verwundbarkeit in der Gemeinschaft verstärkt hat.

Dieser Fund erfolgt nachdem am Freitag ein weiterer Mann leblos in der Nähe der Brücke des Ortes El Cristo, ebenfalls in Santiago de Cuba, gefunden wurde. Auch in diesem Fall sind die Identität des Opfers und die Todesursache bisher nicht öffentlich bestätigt worden.

Anwohner dieser Gegend berichteten damals von Verzögerungen im Handeln der Behörden und der langen Zeit, die der Leichnam an dem Ort verweilte.

In den letzten Monaten hat Santiago de Cuba mehrere Episoden von gewaltsamen Todesfällen und dem Auffinden von Leichnamen in öffentlichen Räumen verzeichnet, viele davon von offizieller Seite im Schweigen gehüllt.

Im August entdeckten Anwohner im Viertel Micro 1B menschliche Überreste im Gestrüpp, ein Vorfall, der später mit einem Kopf in einem Mülleimer im Micro III des städtischen Zentrums Abel Santamaría in Verbindung gebracht wurde, weshalb ein 60-jähriger Mann festgenommen wurde.

In all these cases, the official information has been scarce or nonexistent, fueling a sense of insecurity and helplessness among the city's inhabitants.

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