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Eine neue Umfrage des The Economist und YouGov, die vom 9. bis 12. Januar 2026 unter mehr als 1.600 erwachsenen Bürgern der Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, zeigt, dass die Mehrheit des Landes Kuba als feindliche oder gegnerische Nation wahrnimmt.
Laut den Ergebnissen betrachtet nur etwa 2 % der Befragten Kuba als einen Verbündeten, während 12 % es als „freundlich“ einstufen.
Im Gegensatz dazu beschreibt sie 36 % als „wenig freundlich“ und 21 % direkt als „Feind“ der Vereinigten Staaten.
Unter den registrierten Wählern ist die Ablehnung noch größer: 39 % betrachten Kuba als ein “wenig freundliches” Land und 24 % definieren es als “Feind”.
Insgesamt betrachten 63 % der registrierten Wähler Kuba als eine feindliche Nation gegenüber den Vereinigten Staaten.
Die Wahrnehmungen variieren je nach Alter und Geschlecht: 67 % der Männer und 47 % der Frauen glauben, dass Kuba ein feindliches oder gegnerisches Land ist.
Nach Altersgruppen steigt das negative Gefühl mit den Jahren: 43 % bei den 18- bis 29-Jährigen, 53 % im Alter von 30 bis 44, 61 % bei den 45- bis 64-Jährigen und 71 % bei den über 65-Jährigen.
In parteipolitischen Begriffen sind 68 % der Wähler der Republikanischen Partei und 53 % der Demokraten sich einig, dass das kubanische Regime kein Freund der Vereinigten Staaten ist.
Der kubano-amerikanische Abgeordnete Carlos Giménez reagierte auf die Ergebnisse in seinem X-Konto mit der Nachricht: „Das amerikanische Volk ist sich dessen bewusst: das Regime in Kuba ist der Feind der Vereinigten Staaten“.
Die Umfrage bestätigt einen breiten nationalen Konsens über die nachteilige Natur des kubanischen Regimes, in einem Kontext wachsender diplomatischer Spannungen und Drucks von Washington, um einen politischen Wandel auf der Insel zu beschleunigen.
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