Die Mehrheit der Amerikaner ist der Meinung, dass Trump bei seinen militärischen Operationen im Ausland „zu weit gegangen“ ist



Mehr als die Hälfte der Amerikaner glaubt, dass Donald Trump in der Anwendung militärischer Macht im Ausland zu weit gegangen ist, und sechs von zehn lehnen seine Außenpolitik ab, insbesondere wegen seiner Intervention in Venezuela.

US-Bürger kritisieren Trump wegen militärischer Handlungen im Ausland (Illustration erstellt mit KI)Foto © CiberCuba/Sora

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Eine neue Umfrage des AP-NORC Center for Public Affairs Research offenbart, dass 56 % der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten der Meinung sind, dass Präsident Donald Trump zu weit gegangen ist im Einsatz militärischer Macht zur Intervention in anderen Ländern.

Der zwischen dem 8. und 11. Januar 2026 durchgeführte Umfrage, kurz nach der Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro, zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner die Außenpolitik des republikanischen Präsidenten ablehnt und besorgt über die wachsende militärische Rolle Washingtons im Ausland ist, berichtete AP.

Laut den Ergebnissen lehnen 61% der Befragten die Art und Weise ab, wie Trump die Außenpolitik handhabt, während 37% sie gutheißen.

Was die Situation in Venezuela betrifft, äußerten 57 % eine negative Meinung zur Politik des Weißen Hauses.

Die Umfrage zeigt auch eine tiefe parteipolitische Spaltung. Während 86 % der Demokraten und 63 % der Unabhängigen der Meinung sind, dass Trump über das Ziel hinausgeschossen ist, glauben 71 % der Republikaner, dass seine militärischen Handlungen „angemessen“ waren.

Nur 8 % der Republikaner sind der Meinung, dass der Präsident in Bezug auf das Ausland eingreifen nicht genug getan hat.

Trotz der Kritik sehen einige Sektoren positive Aspekte in der jüngsten Militäroperation in Venezuela.

53% der Amerikaner bewerteten sie als „eine positive Tatsache“, um den Drogenhandel in die USA zu stoppen, und 44% waren der Meinung, dass sie dem venezolanischen Volk zugutekommen wird.

Dennoch glauben nur 35 %, dass die Intervention die nationale Sicherheit verbessert, und 32 %, dass sie der amerikanischen Wirtschaft zugutekommt.

Die Studie spiegelte auch ein wachsendes Verlangen nach einer Reduzierung der globalen Rolle der Vereinigten Staaten wider: Nahezu die Hälfte der befragten Bürger möchte, dass das Land eine "weniger aktive" Haltung in internationalen Angelegenheiten einnimmt, während nur zwei von zehn der Meinung sind, dass es sich stärker engagieren sollte.

Die Umfrage von AP-NORC umfasste 1.203 Erwachsene und weist eine Fehlermarge von ±3,9 Prozentpunkten auf.

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