Diosdado Cabello prangert eine „Krieg der Fake News“ an, um die Macht in Venezuela zu diskreditieren



Diosdado Cabello wirft eine Desinformationskampagne gegen den Chavismus vor und weist auf den Einsatz von Fake News hin, um die Regierung zu diskreditieren. Er kritisiert die Verbreitung in den sozialen Medien und verbindet diese Aktionen mit externen Druck.

Diosdado Cabello, Präsident des PSUV.Foto © Facebook/Con el Mazo Dando

Der Generalsekretär der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Diosdado Cabello, versicherte am Montag, dass der Chavismus Ziel einer angeblichen "Krieg der Fake News" sei, eine wiederkehrende Erzählung der Regierungspartei, immer dann, wenn unangenehme Informationen über die Spitzen der Macht ans Licht kommen.

Während einer Pressekonferenz, die von staatlichen Medien übertragen wurde, reagierte Cabello auf jüngste Veröffentlichungen, die die kommissarische Präsidentin Delcy Rodríguez und andere hochrangige Beamte betrafen, und bezeichnete sie als falsch und Teil einer Diskreditierungsstrategie. Dennoch legte der Führer keine konkreten Beweise für die Herkunft dieser Informationen vor und nannte keine spezifischen Verantwortlichen.

Laut Cabello werden solche Inhalte nicht mehr ausschließlich über große Medien verbreitet, sondern finden in den sozialen Netzwerken einen effektiven Kanal, um sich zu verbreiten, ohne dass anschließend eine Berichtigung erfolgt.

Das Argument wurde wiederholt vom Chavismo verwendet, um journalistische Berichte, Meldungen von unabhängigen Organisationen und kritische Stimmen aus dem Ausland zu diskreditieren.

Der Führer der PSUV brachte erneut diese angeblichen Desinformationskampagnen mit dem Versuch in Verbindung, Sanktionen und internationalen Druck gegen Venezuela zu rechtfertigen, eine diskursive Linie, die die Regierung seit Jahren aufrechterhält, um den politischen und wirtschaftlichen Verfall des Landes zu erklären.

Trotzdem betonte Cabello, dass die venezolanische Bevölkerung gegen falsche Nachrichten "geimpft" wäre, eine Aussage, die im Widerspruch zu einem Kontext steht, der durch die staatliche Kontrolle der traditionellen Medien, die Schließung unabhängiger Informationsräume und die Verfolgung kritischer Stimmen geprägt ist.

Die Aussagen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Chavismus darauf besteht, seine Kontrolle über die öffentliche Wahrnehmung zu verstärken, während er den Begriff fake news als Mittel nutzt, um Informationen zu delegitimieren, die das Handeln der politischen Macht in Frage stellen.

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