Der Premierminister, Manuel Marrero Cruz, räumte während einer außerordentlichen Sitzung des Provinzregierungsrates in Ciego de Ávila ein, dass das Land „praktisch eine Kriegswirtschaft“ zu bewältigen hat.
Ihr Diagnose spiegelt die Schwere der nationalen Krise wider. Er rief die Gemeinden dazu auf, „passive Glieder“ hinter sich zu lassen und Protagonisten ihrer eigenen Entwicklung zu werden.
Marrero betonte, dass die Gemeinschaften das "Schlachtfeld" sind, auf dem die Bevölkerung die Auswirkungen der Krise direkt wahrnimmt und wo die produktiven Anstrengungen konzentriert werden sollten.
„Das Sicherste im Bereich der Nachhaltigkeit ist das, was jede Gemeinde von ihrem eigenen Potenzial aus beitragen kann, mit gemeinschaftlichem Einsatz“, bestätigte er.
Der Premierminister betonte, dass die gegenwärtige wirtschaftliche Situation Kubas, geprägt von Ressourcenmangel, Inflation und dem Rückgang der nationalen Produktion, einen „radikalen Mentalitätswandel“ und konkrete Maßnahmen erfordere, keine Reden.
Der Ausdruck „Kriegswirtschaft“ ist nicht nur eine Metapher. Marrero verwendete diesen Ausdruck, um ein Szenario zu beschreiben, in dem das Land mit minimalen Ressourcen überleben muss, Notmaßnahmen ergreifen und wesentliche Sektoren wie Lebensmittelversorgung und grundlegende Dienstleistungen priorisieren muss.
Er setzte seine gewohnte Linie fort, den „US-Blockade“ und der „Feindlichkeit der US-Regierung“ die Schwere der Lage auf der Insel zuzuschreiben. Darüber hinaus betonte er die Notwendigkeit, „innere Verzerrungen“ zu korrigieren und bürokratische Hürden abzubauen, die die Produktion behindern.
Der Präsident rief die kommunistischen Militanten dazu auf, die kommunale Autonomie zu stärken und die lokalen Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen, um der Krise zu begegnen, gab ihnen jedoch keine Werkzeuge oder finanziellen Mittel, um diese gewaltigen Aufgaben zu bewältigen, die die Führung der PCC verlangt.
Ciego de Ávila wurde als Beispiel für ein Gebiet mit großer landwirtschaftlicher Kapazität genannt, mit etwa 35.000 Hektar diverser Anbauflächen. Dennoch erkannte die Regierung an, dass nicht alle produktiven Möglichkeiten und die verfügbaren humanen Ressourcen genutzt werden.
Marrero besteht darauf, dass 2026 ein Jahr der Entscheidungen sein wird. "Wenn man vorankommen will, muss man die Dinge anders machen und keine Angst vor Veränderungen haben", schloss er.
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