María Elvira Salazar: "China verteidigt das kubanische Volk nicht, es ist ihnen wichtig, eine Spionagebasis auf der Insel zu erhalten."



María Elvira SalazarFoto © X / María Elvira Salazar

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Die kubanisch-amerikanische Kongressabgeordnete María Elvira Salazar hat eine ernste Warnung über die Rolle Chinas in Kuba und die damit verbundenen Risiken für die Sicherheit der Vereinigten Staaten und des Hemisphären ausgesprochen.

In einer Nachricht, die auf X veröffentlicht wurde, erklärte die republikanische Politikaner*in aus Florida, dass Peking nicht aus Solidarität mit den Kubanern handelt, sondern aus strategischen und spionagebezogenen Interessen.

„China verteidigt das kubanische Volk und seine Rechte nicht. Was ihnen wichtig ist, ist die Aufrechterhaltung einer Spionagebasis in Kuba, nur 90 Meilen von den Vereinigten Staaten entfernt, von wo aus sie uns beobachten und die Sicherheit unseres hemisphärischen Raums gefährden“, schrieb er.

Salazar machte das Regime in Havanna direkt dafür verantwortlich, dass diese chinesische Präsenz erlaubt wurde.

"Diese Präsenz existiert nur, weil die brutale und kriminelle kubanische Diktatur sie erlaubt", versicherte er und fügte hinzu, dass die politische Zukunft der Insel mit der Schließung dieser angeblichen Einrichtung verbunden wäre.

"Wenn das Regime fällt, werden wir diese Basis schließen und die chinesischen Bedrohungen im hemisphärischen Raum beseitigen."

In ihrer Botschaft interpretierte die Kongressabgeordnete die Unterstützung Pekings für Havanna ebenfalls als eine defensive Strategie: "Peking weiß es, und deshalb eilt es, die kubanische Diktatur zu verteidigen."

Und er schloss mit einem Slogan, den er auch in anderen Gelegenheiten wiederholt hat: "Die Freiheit für das kubanische Volk steht kurz bevor."

Die Erklärung von Salazar steht im Kontext wachsender Spannungen zwischen Washington, Havanna und externen Akteuren wie China, inmitten einer tiefen Krise in Kuba und der Strategie der Verwaltung von Donald Trump, das Regime von Miguel Díaz-Canel unter Druck zu setzen.

Die Abgeordnete, Tochter von kubanischen Exilierten, ist zu einer der aktivsten Stimmen im US-Kongress geworden, die sich für einen harten Kurs gegen die kubanische Regierung und gegen die Verbündeten einsetzt, die, ihrer Meinung nach, diese unterstützen.

In den letzten Tagen hat Salazar auch seinen Fokus auf das Thema Energie und die internationale Unterstützung gerichtet, die Havanna erhält.

Die letzte Woche .

Seiner Meinung nach "trifft das Abbrechen der lebenswichtigen Energieversorgung der Diktatur den Kern ihrer repressive Maschinerie", und deshalb unterstützt er, dass die Trump-Administration stärkere Ölsanktionen vorantreibt.

Die Kongressabgeordnete wandte sich ebenfalls direkt an Mexiko.

In einer Reihe von Nachrichten auf X forderte sie die Präsidentin Claudia Sheinbaum auf, "aufzuhören, das kubanische Regime mit kostenlosem Öl zu finanzieren" und warnte, dass die Haltung der mexikanischen Regierung bei der nächsten Neuverhandlung des Handelsabkommens zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada berücksichtigt werden würde.

„Es gibt keinen Zweifel daran: die kontinuierliche Beschwichtigung des kubanischen Regimes wird bei der Neuverhandlung des USMCA berücksichtigt werden“, schrieb er.

Berichte von Reuters und POLITICO zeigen, dass die Trump-Administration einen maritimen Blockade oder vollständige Ölsanktionen gegen Kuba erwägt, das sich in einem Zustand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und diplomatischen Isolation befindet.

Days zuvor lobte Salazar den Plan des Weißen Hauses, um einen politischen Wandel in Kuba herbeizuführen, und versicherte, dass die Freiheit "endlich kommt".

In X schrieb er, dass "die kubanische Diktatur die Wurzel der Repression und des Chaos in unserer Hemisphäre ist und endlich zur Verantwortung gezogen wird", und er behauptete, dass nach mehr als sechs Jahrzehnten autoritärer Kontrolle "die Tage des Regimes gezählt sind".

Laut The Wall Street Journal haben US-Beamte bestätigt, dass die Regierung von Trump aktiv daran arbeitet, einen politischen Übergang auf der Insel vor Jahresende voranzutreiben.

Die Strategie umfasst wirtschaftlichen, diplomatischen und symbolischen Druck sowie diskrete Kontakte mit Teilen des kubanischen Exils und mit Personen innerhalb der eigenen Machtstruktur in Kuba, die bereit sein könnten, über einen vereinbarten Ausweg zu verhandeln.

In diesem Zusammenhang fügt Salazars Botschaft über China eine geopolitische Dimension zum Wettstreit zwischen Washington und Havanna hinzu.

Für die Kongressabgeordnete geht es nicht nur um die interne Situation in Kuba, sondern um ein entscheidendes Element im strategischen Wettbewerb mit Peking auf dem Kontinent.

Er deutet bereits klar an, dass aus seiner Perspektive der Fall des kubanischen Regimes auch einen direkten Schlag gegen den chinesischen Einfluss in 90 Meilen Entfernung von den US-Küsten bedeuten würde.

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