Benzin in Kuba zu bekommen, hat sich zu einer nahezu unmöglichen Mission entwickelt und ist für viele zu einem echten Hochrisikosport geworden.
Der Content-Ersteller @fueraderosca_promax teilte ein Video, in dem er die Realität zeigt, mit der die Habaneros konfrontiert sind, um den Tank ihrer Fahrzeuge inmitten der tiefen Energiekrise, die das Land durchlebt, zu füllen.
In den Bildern erzählt der junge Mann, dass er mehr als 15 Stunden in einer Schlange gewartet hat, um gerade einmal 10 Liter Benzin kaufen zu können, die er mit seiner klassischen Dollar-Karte bezahlt hat. „Es war verrückt, aber zumindest konnte ich etwas tanken“, kommentiert er, sichtbar erschöpft nach der langen Wartezeit.
Según explica, der Preis für Kraftstoff auf dem Schwarzmarkt ist auf 1.500 bis 2.000 kubanische Pesos pro Liter gestiegen, was etwa vier US-Dollar zum aktuellen informellen Wechselkurs entspricht.
Die Zahl multipliziert den offiziellen Preis in einem Kontext, in dem die Mehrheit der staatlichen Tankstellen geschlossen oder ohne Versorgung ist.
Das Zeugnis des jungen Mannes spiegelt eine Situation wider, die tausende von Kubanern im ganzen Land betrifft, wo die Treibstoffknappheit den Transport, die Produktion und das tägliche Leben beeinträchtigt.
In Havanna erstrecken sich die Warteschlangen an den wenigen verfügbaren Verkaufsstellen über mehrere Straßenzüge, und die Wiederverkäufer nutzen die Verzweiflung der Fahrer aus.
Die Treibstoffkrise kommt zu den Stromausfällen, der Lebensmittelknappheit und dem Zusammenbruch des öffentlichen Verkehrs hinzu und schafft ein zunehmend unhaltbares Szenario für die kubanische Bevölkerung.
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