Bad Bunny sendet eine Botschaft gegen ICE bei den Grammy Awards: "Bevor ich Gott danke, möchte ich etwas sagen."



Bad BunnyFoto © Captura de imagen, Instagram Grammy

Bad Bunny war der Protagonist eines der eindrucksvollsten Momente der Grammy 2026 Gala, als er eine politische Botschaft von der Bühne aus überbrachte, direkt nachdem er den Preis für Bestes Urban Album für Debí tirar más fotos (DtMF) erhielt.

„Bevor ich Gott danke, möchte ich etwas sagen: Beendet ICE! Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Aliens. Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner“, äußerte der puerto-ricanische Künstler.

Seine Mitteilung war ein klarer Protest gegen die jüngsten Migrationsoperationen in den Vereinigten Staaten. Sein Eingreifen löste Applaus, Überraschung und eine sofortige Welle von Reaktionen in den sozialen Medien aus, wo sein Satz weltweit zum Trend wurde.

Die Geste des Sängers wurde als Akt der Solidarität mit den von den Abschiebungsrichtlinien betroffenen lateinamerikanischen und migrantischen Gemeinschaften interpretiert, ein Thema, das die Agenda der US-Regierung in den letzten Monaten geprägt hat.

Bad Bunny schreibt Geschichte bei den Grammys

Der 31-jährige Künstler schrieb ebenfalls Geschichte, indem er der erste Interpret wurde, der den Grammy für das Album des Jahres mit einem vollständig spanischen Werk gewann, dank seines Albums DtMF.

Sie erhielt den Preis aus den Händen von Harry Styles und widmete die Auszeichnung unter Tränen ihrer Mutter, Puerto Rico und „allen Menschen, die ihr Land verlassen mussten, um ihre Träume zu verfolgen“.

Seine Rede, geladen mit Emotionen und sozialer Kritik, bekräftigte seinen Einfluss als Stimme der latinischen Gemeinschaft in der globalen Musik.

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