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Der kubanische Künstler Julio Llopiz-Casal teilte auf Facebook die Geschichte hinter dem Design einer Mütze, die zu einem Symbol für Sympathie und Mut unter kubanischen Internetnutzern geworden ist, nachdem der Geschäftsträger der Vereinigten Staaten in Kuba, Mike Hammer, gesehen wurde, wie er sie trug.
“Habe dieses schlichte Design aus purem Vergnügen und wegen jener Inspirationen entworfen, die manchmal wie ein Blitz in meinem Kopf einschlagen. Das Wort Mike, mit einem Hammer darunter: was du siehst, ist was du siehst, und was es ist… auch”, erklärte Llopiz-Casal bei der Präsentation des Designs, das auf den Nachnamen des Diplomaten Hammer anspielt, was auf Englisch Hammer bedeutet.
Der Künstler berichtete, dass die Idee Wirklichkeit wurde, als die Möglichkeit entstand, die Mützen zu produzieren, und dass Hammer selbst Interesse an dem Design zeigte.
„Dem Geschäftsträger gefiel das Design; das hat mich nicht überrascht, aber ich hatte auch nicht gedacht, dass es so viel Bedeutung hat. Mike Hammer ist ein sympathischer und aufmerksamer Mann, ein Diplomat, der das tut, was ich für die Aufgabe von Diplomaten halte. Aber das Wichtigste ist, dass Mike Hammer das tut, was die Politiker in Kuba mehr und besser tun sollten, aber weder den Mut noch die Motivation dazu haben“, schrieb der Schöpfer.
In ihrem Beitrag bedankte sich Llopiz-Casal auch bei den Journalisten Mario J. Pentón und Miguel Cossio dafür, dass sie zur Verwirklichung der Caps beigetragen haben: „Danke an Mario J. Pentón und Miguel Cossio für ihren Einsatz, um diese schönen Accessoires zu realisieren. Und danke an Mike Hammer, natürlich“, schloss sie.
Hammer selbst reagierte auf einen Beitrag von Miguel Cossio — der ebenfalls Direktor der Operationen des Amerikanischen Museums der Kubanischen Diaspora ist — der schrieb: „Man muss den Hut ziehen, wie wir im Kubanischen sagen, vor diesem ‘Yuma’.“
Der Diplomat antwortete mit Humor und Komplizenschaft: „Danke für die Unterstützung, Miguel, aber nimm diesen Hut nicht ab.“
Die Interaktion ist ein Zeichen von Nähe und Empathie des amerikanischen Vertreters, im Gegensatz zur gewohnten Distanzierung der Behörden des Regimes gegenüber der Zivilgesellschaft.
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