Das kubanische Regime verweigert der Dama de Blanco Leticia Ramos die Einreise und schickt sie nach Miami zurück



Dama de Blanco Leticia RamosFoto © Facebook Mercedes Perdigón

Der kubanische Regime verhinderte am Montag die Einreise der Oppositionspolitikerin und Dama de Blanco Leticia Ramos Herrería, die trotz ihrer kubanischen Staatsbürgerschaft und ohne Wohnsitz in den Vereinigten Staaten nach Miami zurückgeschickt wurde.

Die Informationen wurden in sozialen Netzwerken von Aktivisten und Angehörigen, darunter der Journalist Javier Díaz und die Aktivistin Iliana Curra Lussón, gemeldet.

Ramos Herrería war am 21. März 2025 aus Kuba mit einem humanitären Visum abgereist, um ein Gesundheitsproblem in den Vereinigten Staaten zu behandeln, und versuchte an diesem Montag, den 9. Februar, von Miami aus auf die Insel zurückzukehren.

Dennoch wurde ihr bei ihrer Ankunft in Havanna der Eintritt von den Einwanderungsbehörden ohne jegliche Erklärung verweigert, und sie wurde gezwungen, in die Vereinigten Staaten zurückzukehren.

Leticia Ramos besitzt keine legale Aufenthaltsgenehmigung in den Vereinigten Staaten und ihr einziges Ziel war es, wieder in ihr Heimatland zu leben. Die Oppositionspolitikerin kam um etwa 11:00 Uhr morgens am Flughafen Miami an.

Die Aktivistin Mercedes Perdigón schloss sich ebenfalls der Denunciation an und hob den kritischen Gesundheitszustand der Dama de Blanco hervor, wobei sie das Geschehene als schwerwiegende Menschenrechtsverletzung bezeichnete.

Bei ihrer Ankunft in Miami äußerte Leticia Ramos ihre Empörung über das Geschehene und betonte erneut, dass sie niemals die Absicht hatte, Kuba dauerhaft zu verlassen.

„Bei keinem meiner Besuche in den Vereinigten Staaten war es meine Absicht zu bleiben, denn mein Kampf ist in Kuba. Dass ich in mein Land zurückkomme und man mich nicht durchlässt... Ich reiste mit meiner Mutter und man ließ mich nicht einmal ihr einen Kuss geben“, erklärte sie.

Die Verweigerung des Zugangs für kritische kubanische Bürger des Regimes ist zu einer praktischen Gewohnheit der Behörden geworden, insbesondere gegen Oppositionsmitglieder, Aktivisten und Mitglieder von Organisationen wie den Damas de Blanco, die seit Jahren die politische Repression in Kuba anprangern.

Der Fall von Leticia Ramos Herrería macht erneut deutlich, wie das kubanische Regime die Grenzkontrolle als Instrument politischer Bestrafung einsetzt, selbst gegen kranke Personen und solche ohne legalen Aufenthaltsstatus in anderen Ländern.

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