Bad Bunny hat beim Super Bowl LX erneut alle Erwartungen übertroffen mit einer Halbzeitshow, die nicht nur durch ihr künstlerisches Konzept Geschichte schrieb, sondern auch durch ein unerwartetes Detail, das heute rund um die Welt geht: Die lateinamerikanische Hochzeit, die auf der Bühne zu sehen war, war keine Aufführung, sondern eine echte und legale Trauung.
Der Moment ereignete sich in der Mitte der Halbzeitshow, direkt nach dem Segment, das in der ikonischen „Casita“ angesiedelt war, und vor dem Auftritt von Lady Gaga. Was zunächst wie eine symbolische Darstellung von Liebe und lateinamerikanischer Kultur aussah, entwickelte sich zu einem authentischen Link, der live vor Millionen von Zuschauern gefeiert wurde.
Laut Informationen des Journalisten Rohan Nadkarni von NBC News hat eine nahestehende Quelle aus der Produktion bestätigt, dass das Paar während der Show offiziell geheiratet hat. Kurz danach bestätigten Fachmedien wie ESPN und MLF Football die Richtigkeit der Meldung. Obwohl die Namen und die Nationalität der Frischvermählten nicht veröffentlicht wurden, ist bekannt, dass beide den puerto-ricanischen Künstler Monate zuvor zu ihrer Hochzeit eingeladen hatten. Bad Bunny entschied sich, die Geste zu erwidern, indem er sie in seine historische Show einbezog.
Die Verbindung war kein einfaches Bühnenelement zur Verstärkung der lateinamerikanischen Ästhetik der Show. Die Zeremonie war echt und stimmig mit der Botschaft, die die Show im Levi's Stadium beendete: „Die einzige Sache, die mächtiger ist als der Hass, ist die Liebe.“ Ein Satz, der eine neue Bedeutung erhielt, als bekannt wurde, dass zwei Personen offiziell mitten im meistgesehene Sportereignis der Welt ihr Leben vereinten.
Die Halftime Show beinhaltete ebenfalls die Teilnahme von Hochkarätern wie Lady Gaga, Ricky Martin, Jessica Alba und Pedro Pascal, die eine Inszenierung begleiteten, die voller kultureller und sozialer Anspielungen war. Besonders hervorzuheben ist das Auftreten eines Kindes, das einen Grammy aus den Händen von Bad Bunny erhielt, ein Geste, die als Bezug auf den Fall Liam Conejo Ramos verstanden wurde, einem fünfjährigen ecuadorianischen Jungen, der kürzlich von ICE festgenommen und nach einem Gerichtsbeschluss wieder freigelassen wurde.
Mit dieser Show feierte Bad Bunny nicht nur die Musik und die lateinische Identität, sondern bewies auch erneut sein Talent, Massentertainment in einen Raum für Botschaften, Symbolik und diesmal wahre Liebe zu verwandeln.
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