Die Forensik gibt die Todesursache einer Frau bekannt, die tot in einem Gefrierfach eines Dollar Tree in Miami gefunden wurde




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Mehr als einen Monat nach dem Auffinden des Körpers der Nicaraguanerin Helen Massiell Garay Sánchez im Gefrierschrank eines Dollar Tree-Geschäfts in Miami hat das Büro des Gerichtsmediziners des Miami-Dade-Countys die Ergebnisse der Autopsie veröffentlicht, die Licht auf die letzten Momente der jungen nicaraguanischen Mutter werfen.

Selon le rapport officiel, la cause de death était “hypothermie environnementale”, c'est-à-dire une chute drastique de la température corporelle due à une exposition à un environnement extrêmement froid.

Der interessante Fakt ist, dass der Bericht hinzufügt, dass der Konsum von Ethanol ein „mitwirkender Faktor“ war, da ein Blutalkoholgehalt von 0,112% festgestellt wurde, der über dem gesetzlich zulässigen Grenzwert für das Fahren liegt.

Die Anwesenheit von Ethanol wurde ebenfalls im Glaskörper mit einem Wert von 0,156% bestätigt, was die Hypothese verstärkt, dass Garay Sánchez Alkohol konsumiert hatte, bevor er in den Gefrierschrank kam.

Laut der Mayo-Klinik tritt Hypothermie auf, wenn die Körpertemperatur unter 35 °C sinkt. Wenn sie nicht schnell behandelt wird, kann sie zu Herzinsuffizienz, Atemstillstand und Tod führen.

Der Fund, der am Morgen des 14. Dezember 2025 gemacht wurde, erschütterte die hispanische Gemeinschaft im Süden Floridas und entfachte eine rechtliche Kontroversen, die weiterhin im Gange ist.

Was ist in der Nacht zuvor passiert?

Die Überwachungskameras und die Rekonstruktion der Ereignisse deuten darauf hin, dass Helen Garay Sánchez am 13. Dezember kurz vor Geschäftsschluss in den Dollar Tree Laden an der 968 Southwest und der 8th Street in Miami eingegangen ist.

Er tätigte keinen Einkauf. Anstatt sich zu den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen zu begeben, gelangte er - aus bisher nicht geklärten Gründen - in einen für Mitarbeiter gesperrten Bereich und betrat anschließend den Gefrierschrank im hinteren Lager.

Ihr Körper, vollkommen nackt, wurde am nächsten Morgen gegen 8:00 Uhr von einem Mitarbeiter im Gefrierschrank gefunden.

Die Polizei schloss von Anfang an die Beteiligung Dritter aus und erklärte, dass sie "allein in den Gefrierschrank gegangen sei" und dass es keine Hinweise auf kriminelles Verhalten gab.

Es wurde auch ausgeschlossen, dass die Frau an einer psychischen Erkrankung litt, die ihr Verhalten erklären könnte.

Eine Polizeiquelle bestätigte, dass der Gefrierschrank über einen Notöffnungsmechanismus verfügte, es gibt jedoch keine Beweise dafür, dass Sánchez versuchte, ihn zu aktivieren oder dass er aufgrund seines Zustands dazu in der Lage war.

Die Frau hinter dem Fall: Mutter und Doktorin

Helen Massiell Garay Sánchez war Anästhesistin in Nicaragua, spezialisiert auf angeborene Herzkrankheiten, und befand sich auf Besuch in den Vereinigten Staaten.

Sie war verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern, die in ihrem Heimatland bleiben.

Laut Angehörigen und Bekannten „widmete er sein Leben der Medizin“ und sein Engagement für pädiatrische Patienten war bemerkenswert.

„Er brachte Hoffnung und Heilung für unzählige Kinder und Familien“, steht auf einer Seite von GoFundMe, die erstellt wurde, um bei den Kosten für die Rückführung und Beerdigungen zu helfen.

Eine millionenschwere Klage wegen Fahrlässigkeit

Nachdem die Ereignisse bekannt wurden, reichte die Familie von Garay Sánchez eine Klage wegen fahrlässiger Tötung in Höhe von 50 Millionen Dollar gegen die Kette Dollar Tree und den Filialleiter ein.

Das Gerichts Dokument besagt, dass die Frau versehentlich im Gefrierraum gefangen blieb und dass das Unternehmen keine angemessenen Maßnahmen ergriffen hat, um den Zugang einer nicht autorisierten Person zu einem Hochrisikobereich zu verhindern.

Außerdem wird behauptet, dass der Geschäftsführer "formell benachrichtigt" wurde, dass Sánchez verschwunden war und das Gebäude nicht verlassen hatte, ohne dass Maßnahmen ergriffen wurden, um sie zu suchen oder die Räumlichkeiten zu überprüfen.

Die Klage beschuldigt Dollar Tree, keine „angemessenen Sicherheitsprotokolle“ eingerichtet zu haben, um die Kunden vor „vorhersehbaren Schadensrisiken“, wie industriellen Gefriergeräten, zu schützen. Zudem wird eine Entschädigung für Bestattungskosten, Rückführungskosten und Anwaltsgebühren gefordert.

Die Position von Dollar Tree und der Abschluss der polizeilichen Ermittlungen

In ihren öffentlichen Mitteilungen hat das Unternehmen eine Haltung der Vorsicht eingenommen.

„Wir sind über diesen tragischen Vorfall informiert und fühlen mit der Familie und den Angehörigen des Opfers. Wir arbeiten voll und ganz mit den Behörden zusammen“, betonten sie in Erklärungen gegenüber verschiedenen Medien.

Obwohl die kriminalistische Untersuchung keine Beweise für ein Delikt oder eine direkte strafrechtliche Verantwortung feststellte, schreitet der Zivilprozess voran und könnte einen Präzedenzfall hinsichtlich der Verantwortlichkeiten von Geschäften in Bezug auf den Zugang von Kunden zu eingeschränkten Bereichen schaffen.

Offene Fragen, die weiterhin bestehen

Obwohl die Autopsie und die Überwachungsvideos wesentliche Aspekte des Falls geklärt haben, bestehen weiterhin Fragen:

Warum hat Sánchez auf den Gefrierschrank zugegriffen?

War ich in einem durch Alkohol veränderten Bewusstseinszustand?

Haben Sie die Anwesenheit des Ausgangsmechanismus bemerkt?

Gab es Nachlässigkeit, indem der Zugang zu gefährlichen Bereichen für die Öffentlichkeit nicht geschlossen wurde?

Dies sind einige der Fragen, die in den Gerichten geklärt werden müssen, während die Familie von Helen Garay Sánchez aus Nicaragua nach Gerechtigkeit ruft.

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