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Der Gobierno von Chile hat am Donnerstag mitgeteilt, dass es humanitäre Hilfe nach Kuba senden wird, angesichts der schweren Energiekrise, die die Insel aufgrund der von den Vereinigten Staaten verhängten Sanktionen gegen die Länder erlebt, die ihr Öl liefern.
Según berichtete die Agentur EFE aus Santiago, kündigte der Außenminister Alberto van Klaveren in einer Pressekonferenz an, dass Chile entschlossen ist, dem kubanischen Volk humanitäre Hilfe durch den Chile-Fonds gegen Hunger und Armut zu leisten.
Der Minister bezeichnete die Situation auf der Insel als ein „humanitäres Drama“ und kündigte an, dass in den kommenden Stunden der endgültige Betrag des Beitrags bekannt gegeben wird, der über multilaterale Organisationen und Programme der Vereinten Nationen geleitet werden soll.
Van Klaveren erinnerte daran, dass dieser Sonderfonds bereits in anderen gravierenden Krisen eingesetzt wurde, wie etwa im Konflikt in der Ukraine, der Situation in Gaza und den Auswirkungen von Hurrikanen in der Karibik. Er wies auch darauf hin, dass Kuba bereits eine kleine humanitäre Hilfe nach dem Durchzug eines Hurrikans im vergangenen Jahr erhalten hat.
Die chilenische Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund des zunehmenden Drucks von Washington auf Havanna, nachdem die Präsidialanordnung vom 29. Januar, die Zölle auf diejenigen erhebt, die Treibstoff nach Kuba liefern, die Stromausfälle und die Treibstoffknappheit auf der Insel verschärft hat.
Anschließend verteidigte der Innenminister Álvaro Elizalde die Maßnahme gegen Kritik aus oppositionellen Kreisen. Laut BioBioChile erklärte der Staatssekretär, dass die Hilfe nicht auf Druck oder politischen Kalkülen basiert, sondern aus einer humanitären Überzeugung gegenüber der komplexen Situation resultiert, mit der kubanische Familien konfrontiert sind.
Er fügte hinzu, dass die Unterstützung dem kubanischen Volk und nicht seiner Regierung zugutekommen wird und dass sie von UN-Agenturen verwaltet wird, um eine ordnungsgemäße Verwendung der Ressourcen zu gewährleisten.
In demselben Sinne betonte die Sprecherin der Ministerin Camila Vallejo, dass die Hilfe strikt humanitär ist und keine politische Unterstützung für das kubanische Regime bedeutet.
Laut Aussagen, die von ADN Radio gesammelt wurden, betonte Vallejo, dass „humanitäre Hilfe keine politischen Unterstützungen sind“ und dass die Priorität darin besteht, dringende Bedürfnisse in den Bereichen Ernährung und Gesundheit zu decken. Zudem erinnerte sie daran, dass Kuba nach dem Erdbeben von 2010 in Chile medizinische Brigaden als Zeichen der Solidarität entsandte.
Chile reiht sich somit in die Riege der Länder ein, die Mexiko am Donnerstag neueste Hilfslieferungen an die Insel angekündigt hat.
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