Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, wird am 7. März in Miami einen Gipfel mit sechs lateinamerikanischen Staatsoberhäuptern leiten. Die Information wurde von einem Beamten des Weißen Hauses bestätigt.
An der Spitze werden Javier Milei (Argentinien), Rodrigo Paz (Bolivien), Daniel Noboa (Ecuador), Nayib Bukele (El Salvador), Nasry Asfura (Honduras) und Santiago Peña (Paraguay) teilnehmen.
Trump berief das Treffen eineinhalb Monate nach der Anordnung zur Festnahme von Nicolás Maduro. Die Operation wurde von dem Weißen Haus genutzt, um das zu verstärken, was der Präsident als eine Neuinterpretation der Monroe-Doktrin in der Region bezeichnet.
Diese Neufassung, so Washington, ist ein zentraler Bestandteil seiner neuen Sicherheitsstrategie. Der Plan umfasst die Beseitigung von Drogenorganisationen mit Präsenz in Lateinamerika und die Eindämmung des wachsenden Einflusses Chinas in der Region.
Seit seiner Rückkehr an die Macht im Januar 2025 hat Trump die Beziehungen zu Milei und Bukele vertieft, insbesondere in wirtschaftlichen und migrationspolitischen Fragen.
Die Regierungen von Noboa und Peña haben öffentlich die Politik der US-Administration in der Region unterstützt. Trump unterstützte zudem Asfura bei den kürzlich stattgefundenen Wahlen in Honduras.
Darüber hinaus hat die Machtübernahme von Rodrigo Paz in Bolivien die Zusammenarbeit zwischen der bolivianischen Regierung und Washington gestärkt.
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