US-amerikanischer Analyst für internationale Politik warnt, dass es in Kuba noch keine Schlüsselperson für Verhandlungen gibt



Pagón in Kuba (Referenzbild)Foto © Facebook / Jorge Dalton

Eine amerikanische Analystin für internationale Politik des Fernsehsenders CBS wies darauf hin, dass unklar ist, ob Präsident Donald Trump bereits die Person innerhalb des kubanischen Regimes gefunden hat, die über genügend Macht und Einfluss verfügt, um eine Vereinbarung auszuhandeln.

Laut Margaret Brennan, Moderatorin von Face the Nation und Chefreporterin für auswärtige Angelegenheiten bei CBS, bemüht sich der Präsident um ein Verständnis mit der kubanischen Regierung, doch der „Verhandler“ in der Machtstruktur in Havanna ist bisher nicht aufgetaucht.

Die Analystin erläuterte, dass die Politik gegenüber Kuba, die für Außenminister Marco Rubio eine Priorität darstellt, Druck und Hilfe kombiniert.

Er erinnerte daran, dass die Trump-Administration 9 Millionen Dollar an Hilfe nach dem Hurrikan bereitstellte, der die Insel im Oktober getroffen hatte.

Laut dem Außenministerium wurden im Februar Produkte wie Nudeln, Reis und Bohnen von katholischen Organisationen Haustür zu Haustür verteilt.

Er wies darauf hin, dass die US-Botschaft online Videos veröffentlicht hat, in denen der Botschafter Hilfsgüter übergibt, sowie Bilder, die zeigen, dass er belästigt wurde, was das Spannungsfeld belegt.

Was den Druck betrifft, erklärte er, dass Trump die Treibstoffversorgung für Havanna effektiv gekappt hat, was Probleme für die kubanische Regierung verursacht hat, die kürzlich bekanntgab, dass sie nicht über genügend Treibstoff verfügt, um die Fluggesellschaften zu versorgen.

Er wies auch darauf hin, dass Diplomaten mit einer Benzinrationierung konfrontiert sind, was ihre Bewegungen innerhalb des Landes einschränken könnte.

Er fügte hinzu, dass all dies zu den Einschränkungen beiträgt, die sich aus dem über 60 Jahre währenden US-Handelsembargo und dem Verfall der Infrastruktur ergeben.

Dennoch betonte er, dass unklar sei, ob dieser Druck das kubanische Regime destabilisieren wird. Das Ziel der Trump-Administration, so sagte er, wäre es, das zu reproduzieren, was sie als Erfolg in Venezuela betrachten: einen Übergang zu ermöglichen, ohne den Staatszusammenbruch oder eine Migrationskrise auszulösen.

Dafür, schloss er, benötigt Washington jemanden innerhalb der kubanischen Regierung mit genügend Macht und Einfluss, um gemeinsam zu arbeiten, und sie sind weiterhin auf der Suche nach dieser Person.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.