Comando Sur der USA eliminiert drei Narco-Terroristen bei einer Militäroperation in der Karibik



Boot von dem US-Kommando Süd in der Karibik entfernt.Foto © Captura de Video/X/U.S. Southern Command

Das United States Southern Command gab am Freitag bekannt, dass drei mutmaßliche Narco-Terroristen während einer militärischen Operation in der Karibik getötet wurden, die, so die Behörde, gegen aktive Drogenhandelsrouten in der Region gerichtet war.

In einer Nachricht, die auf der sozialen Plattform X veröffentlicht wurde, erklärte die Institution, dass am 13. Februar und auf Befehl des Kommandeurs des Southern Command, General Francis L. Donovan, die Gemeinsame Einsatztruppe „Southern Spear“ einen „tödlichen kinetischen Angriff“ auf ein Schiff durchgeführt hat, das mit als terroristisch eingestuften Organisationen verbunden ist.

Laut offiziellen Informationen bestätigten Aufklärungsarbeiten, dass das Schiff auf bekannten Routen des Drogenhandels in der Karibik unterwegs war und in Drogenhandelsoperationen verwickelt war. Bei der Aktion kamen drei Personen ums Leben, die als „Narko-Terroristen“ identifiziert wurden, während unter den US-Streitkräften keine Verluste oder Verletzten gemeldet wurden.

Die Operation, bekannt als #OpSouthernSpear, unterstreicht den Anstieg der Überwachung und den militärischen Druck auf die Seewege, die für den Drogenhandel in der Karibik genutzt werden, einer strategischen Region, die direkte Auswirkungen auf Transit- und Zielländer hat, einschließlich der Vereinigten Staaten.

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Militarisierung des Kampfes gegen den Drogenhandel im westlichen Hemisphäre, wo die Karibik weiterhin einen wichtigen Korridor für den Transport von Betäubungsmitteln nach Nordamerika und Europa darstellt.

Bislang wurden keine Details zur Nationalität der Verstorbenen oder dem genauen Ort der Operation veröffentlicht. Es wurde auch nicht bekannt gegeben, ob es eine Koordination mit den Behörden der karibischen Länder gab.

Die Region, die historisch geprägt ist von Drogenhandel und dem Einsatz schneller Boote zur Umgehung von Kontrollen, steht somit erneut im Mittelpunkt einer direkten militärischen Aktion, die in den kommenden Tagen diplomatische und sicherheitspolitische Auswirkungen haben könnte.

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