Das US Southern Command (SOUTHCOM) bestätigte am Montag einen neuen tödlichen kinetischen Angriff auf ein angeblich mit Drogenhandel verbundenes Schiff in internationalen Gewässern des östlichen Pazifiks, im Rahmen der Operation Southern Spear (Lanza del Sur).
Laut dem offiziellen Kommuniqué, das zusammen mit einem Video des Einsatzes veröffentlicht wurde, wurde die Aktion am 9. Februar von der Gemeinsamen Task Force Southern Spear unter der Leitung des Kommandanten von SOUTHCOM, General Francis L. Donovan, durchgeführt.
Die US-amerikanische Geheimdienste stellten fest, dass das Schiff auf bekannten Routen des Drogenschmuggels unterwegs war und aktiv an illegalen Aktivitäten beteiligt war.
Der Angriff hinterließ zwei mutmaßliche „Narcoterroristen“ tot, während ein dritter Besatzungsmitglied überlebte. Nach der militärischen Aktion informierte das Südkommando umgehend die US-Küstenwache, die das Such- und Rettungssystem aktivierte, um den Überlebenden zu lokalisieren und zu unterstützen.
Mit dieser neuen Operation steigt die Gesamtzahl der Toten auf mindestens 130 Personen, bei 38 bestätigten Angriffen auf Schiffe in der Karibik und dem östlichen Pazifik seit Beginn der Kampagne, gemäß Zählungen, die auf offiziellen Mitteilungen des Pentagons basieren.
Die Operation findet statt inmitten einer anhaltenden Eskalation militärischer Aktionen, die von der Verwaltung des Präsidenten Donald Trump angeordnet wurden, der eine direkte Offensive gegen Organisationen erklärte, die Washington als transnationale Narco-Terroristen klassifiziert.
Die amerikanischen Behörden behaupten, dass diese Maßnahmen darauf abzielen, die Seewege des Drogenhandels zu unterbrechen und durch den Einsatz von Gewalt abzuschrecken.
Dennoch hat die Kampagne zunehmende rechtliche Fragen aufgeworfen, da Experten und Menschenrechtsorganisationen die Abwesenheit von Gerichtsverfahren und das Fehlen schlüssiger öffentlicher Beweise für die Ladungen der angegriffenen Schiffe anprangern.
Trotz der Kritiken besteht der Südkommando darauf, dass Southern Spear weiterhin Teil seiner Strategie zum Schutz der regionalen Sicherheit und des amerikanischen Territoriums sein wird.
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