Der Präsident von Chile bittet Papst Leo XIV. um intervenierende Unterstützung in der humanitären Krise in Kuba



Papa León XIVFoto © Vatikan Nachrichten

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Der Präsident von Chile, Gabriel Boric, hat einen Brief an Papst Leo XIV gesendet, um seine Intervention in der humanitären Krise auf Kuba zu erbitten, die von Versorgungsproblemen, Energieengpässen und der Funktionsfähigkeit grundlegender Dienstleistungen geprägt ist.

Laut dem deutschen Medium Deutsche Welle (DW) erklärte die Generaldirektion der chilenischen Präsidentschaft, dass in dem Schreiben die Besorgnis der Regierung über die Verschlechterung der Lebensbedingungen auf der Insel geäußert wurde, einschließlich Schwierigkeiten bei der Lebensmittelversorgung, dem Betrieb von Krankenhäusern, dem öffentlichen Verkehr und dem Zugang zu Elektrizität.

Der Brief wurde dem apostolischen Nuntius in Chile, dem Erzbischof Kurian Mathew Vayalunkal, während eines Treffens im Palast La Moneda übergeben.

In ihr erklärte Boric, dass unabhängig von ideologischen Unterschieden das humanitäre Wohl über den Konflikten zwischen Staaten stehen müsse.

Der chilenische Präsident wies ebenfalls darauf hin, dass jede nachhaltige Lösung für die Situation in Kuba Fortschritte in den Bereichen Demokratie und Menschenrechte erfordert, einschließlich der Situation von aus politischen Gründen inhaftierten Personen, wie aus der offiziellen Mitteilung zitiert von DW.

Parallell dazu kündigte die Regierung Chiles die Überweisung von einer Million Dollar an Hilfe für Kuba über Unicef an und reiht sich damit in andere internationale humanitäre Hilfsinitiativen ein.

Die Krise auf der Insel hat sich verschärft, verstärkt durch den Druck auf die Energieversorgung aufgrund der Einschränkungen bei der Kraftstofflieferung, was sich direkt auf das elektrische System und die allgemeine Funktionsweise der Wirtschaft ausgewirkt hat.

In diesem Kontext entschied sich Boric, den Vatikan als einen Akteur mit moralischem und diplomatischem Einfluss zu Rate zu ziehen, um zu einer möglichen Lösung der Situation beizutragen.

Recientemente bestätigte der chilenische Außenminister Alberto van Klaveren, dass Chile 1 Million Dollar für humanitäre Hilfe für Kuba bereitstellen wird —das entspricht 862 Millionen chilenischen Pesos— inmitten der Energie- und Treibstoffkrise, die die Insel betrifft.

Der Beamte betonte zudem, dass die Unterstützung nicht als politische Rückendeckung für die kubanische Regierung zu verstehen sei, wie in chilenischen Medien berichtet wurde.

Van Klaveren stellte klar, dass die Hilfe über UNICEF geleitet wird und nicht an kubanische Behörden übergeben wird.

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