Repression in Kuba: Alina Bárbara López und Leonardo Romero nach Festnahme und Warnung vor möglichen Anklagen freigelassen



Alina Bárbara López Hernández und Leonardo Romero NegrínFoto © Facebook Alina Bárbara López Hernández

Verwandte Videos:

Die Professorin Alina Bárbara López Hernández und der Aktivist Leonardo Romero Negrín kehrten am 18. Februar nach mehreren Stunden der Ungewissheit in ihre Wohnungen zurück, nachdem sie in Matanzas als vermisst gemeldet worden waren.

Die Bestätigung wurde von Cecilia Borroto López, der Tochter der Akademikerin, gegeben, die in den sozialen Netzwerken mitteilte, dass beide bereits zu Hause sind.

„Ich habe keine weiteren Details, da es kaum Internetverbindung gibt. Ich hoffe, dass sie morgen, oder ich im Falle ihrer Abwesenheit, erzählen können, wie alles passiert ist“, schrieb Borroto.

Er dankte auch denen, die die Situation gemeldet und geteilt haben: „Die Kubaner sind nicht allein, wir haben uns gegenseitig.“

Stunden zuvor hatten Verwandte bestätigt, dass López Hernández und Romero Negrín in der Polizeistation der Nationalen Revolutionspolizei (PNR) in Playa, Matanzas, festgenommen worden waren. Die Behörden weigerten sich, telefonisch Informationen über ihren Aufenthaltsort zu geben.

In einer weiteren Aktualisierung wies Cecilia Borroto darauf hin, dass die politische Polizei beabsichtigte, gegen beide, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch keine genaueren Angaben gemacht wurden, welche das sein würden.

Sie warnte auch vor der möglichen Fabrication eines Verbrechens, um die Festnahme zu rechtfertigen. In ihrer Anzeige weist sie darauf hin, dass ihnen die Anwesenheit einer Anwältin während des "Gesprächs" auf der Polizeistation nicht erlaubt wurde.

Die Festnahme erfolgte am Morgen, nachdem López Hernández seine Wohnung verlassen hatte, um an seiner monatlichen friedlichen Protestaktion, die er jeden 18. Tag durchführt, teilzunehmen. Angehörige berichteten zunächst, dass sein Telefon ausgeschaltet war und die Polizei nicht bestätigte, ob er in Gewahrsam war.

Alina Bárbara López und Leonardo Romero Negrín wurden wiederholt festgenommen, weil sie in Kuba ihr Recht auf Versammlungsfreiheit ausgeübt haben, stets auf friedliche Weise.

Die Intellektuelle sieht sich zudem einem Gerichtsverfahren gegenüber, zusammen mit der Aktivistin Jenny Pantoja Torres, deren Prozess kürzlich ohne offizielle Erklärungen ausgesetzt wurde.

Bis jetzt haben die Behörden keine öffentliche Erklärung zu dem Vorfall abgegeben und nicht klargestellt, ob es eine formelle Anklage gab. Es wird erwartet, dass in den kommenden Stunden die Beteiligten selbst Details zu den Ereignissen bekannt geben.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.