
Verwandte Videos:
Der Süden Floridas wird erneut einen deutlichen Wechsel der Wetterbedingungen erleben, da ein neuer Kaltfront die Region in der Nacht zum Sonntag überqueren wird.
Según reporta Telemundo 51, der Wechsel wird zwischen Sonntagnachmittag und dem Beginn der nächsten Woche spürbar sein und einen kurz, aber intensiven Wintereinbruch einleiten.
Vor dem Eintreffen des Frontsystems wird die Umgebung weiterhin typischerweise warme und feuchte Bedingungen aufweisen. Die Höchsttemperaturen werden sich im mittleren und hohen Bereich von 80 °F bewegen, mit nur einer geringen Wahrscheinlichkeit für vereinzelte Schauer.
Das Panorama wird sich jedoch nach dem Durchzug der Front drastisch verändern.
Hinter dem System wird sich ein starkes Gebiet mit hohem Druck bilden, das erheblich trockenere Luft über den Süden des Bundesstaates bringen wird. Dieses Muster wird einen signifikanten Rückgang der Temperaturen begünstigen, begleitet von Nordwestwinden mit Böen, die 25 bis 30 Meilen pro Stunde erreichen könnten.
Die Höchsttemperaturen am Montag und Dienstag werden in den mittleren und hohen 60 °F liegen, was einen bemerkenswerten Rückgang im Vergleich zu den vorherigen Werten darstellt. Dennoch wird der größte Einfluss in den frühen Morgenstunden spürbar sein.
Für Dienstag könnten die Temperaturen im Binnenland auf bis zu 30 °F sinken und in Küstengebieten bei 40 °F liegen.
Mit dem anhaltenden Wind könnte die gefühlte Temperatur noch niedriger sein und in verschiedenen Teilen der Region ebenfalls im Bereich von 30 °F liegen.
Obwohl erwartet wird, dass die Kälte bis zur Mitte der Woche anhält, prognostizieren die Meteorologen eine leichte Milderung gegen Mittwoch, was das kurze, aber intensive Winterereignis für den Süden Floridas beenden würde.
Jüngste historische Kälte
Dieses neue Front kommt nach einem besonders ungewöhnlichen Monatsbeginn für die Region.
Durante mehrere Tage hatte der Südflorida Temperaturen nahe 30 °F zu verzeichnen, während der Nationale Wetterdienst (NWS) Warnungen vor extremen Kälte- und Frostbedingungen herausgab.
Die Warnung vor sehr niedrigen Temperaturen wurde auf die Küstengebiete von Palm Beach sowie auf das Ballungsgebiet von Miami-Dade und Broward ausgeweitet. Im Inland von Broward und im restlichen Palm Beach wurden Frostwarnungen ausgesprochen, was die Behörden dazu veranlasste, der Bevölkerung Vorsichtsmaßnahmen zu empfehlen.
Der aktuelle Winter hat historische Rekorde aufgestellt.
In Miami wurde eine Mindesttemperatur von 35 °F gemeldet, ein Wert, der seit 117 Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Auch in anderen Städten wie Orlando und Tallahassee wurden Rekorde gebrochen. Sogar in einigen Regionen wurden Schneeflocken gemeldet, ein äußerst seltenes Phänomen in Florida.
Der letzte Tag im Januar brachte eine ungewöhnlich kräftige arktische Front, die weite Bereiche des Bundesstaates einfror und dadurch außergewöhnliche Szenen für den sogenannten Sonnenstaat generierte: von Frost bedeckte Sonnenaufgänge, praktisch leere Straßen aufgrund der Kälte und Thermometer, die historische Tiefstwerte zeigten.
In der Tampa-Bucht wurden zum ersten Mal seit 16 Jahren Schneeflocken gemeldet.
Empfehlungen bei einem Temperaturabfall
Die Behörden haben erneut betont, dass Temperaturen unter 32 °F erhebliche Risiken für die Gesundheit, die Infrastruktur und die Landwirtschaft darstellen.
Unter den Empfehlungen wird der Einsatz von warmer Kleidung hervorgehoben, lange Aufenthalte im Freien zu vermeiden, Rohre und Pflanzen zu schützen, Haustiere im Haus zu halten und Gegenstände auf Terrassen und Balkonen vor Windböen zu sichern.
Es wird außerdem empfohlen, besondere Aufmerksamkeit auf vulnerable Personen zu richten. Wer keine Heizung hat oder Unterstützung benötigt, kann sich an die 211 wenden, um Informationen über verfügbare Gemeinschaftsdienste zu erhalten.
Mit diesem neuen Kaltfront bereitet sich der Süden Floridas erneut auf Tage vor, die im Kontrast zu seinem gewohnten Klima stehen, in einem Winter, der bereits Spuren in den historischen Aufzeichnungen des Bundesstaates hinterlassen hat.
Archiviert unter: