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Kuba könnte die kälteste Nacht seines Geschichte erleben.
Das Instituto de Meteorología de Cuba (INSMET) berichtete am Dienstag, dass an der Station Indio Hatuey in der Provinz Matanzas eine Mindesttemperatur von 0,1°C um 4:00 Uhr morgens erreicht wurde.
Dieser Wert, obwohl noch auf eine offizielle Bestätigung wartet, würde den historischen Rekord von 0,6 °C übertreffen, der am 18. Februar 1996 in Bainoa, Mayabeque, aufgezeichnet wurde.
Experten des Prognosezentrums des INSMET analysieren die Aufzeichnungen, um zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um einen neuen nationalen Rekord handelt.
Sofern dies bestätigt wird, würde dieses Phänomen einen klimatischen Meilenstein für das Land darstellen und einen außergewöhnlichen Fall von extrem kalter Witterung auf der karibischen Insel offenbaren.
Die Station Indio Hatuey, die sich in Matanzas befindet, ist ein wichtiger Punkt zur Überwachung der Temperaturen im Westen Kubas. Fachleute versichern, dass die aktuellen atmosphärischen Bedingungen, kombiniert mit einer kalten Luftmasse aus dem Norden, diesen signifikanten Temperaturabfall begünstigt haben.
Obwohl die Werte noch überprüft werden, hat die Nachricht bereits Alarm unter den lokalen Behörden und der Bevölkerung ausgelöst, die sich darauf vorbereitet, mit kalten Temperaturen umzugehen, die das Alltagsleben, die Gesundheit und die Landwirtschaft in einigen Regionen des Landes beeinträchtigen könnten.
Das INSMET hat dazu aufgerufen, aufmerksam auf die offiziellen Mitteilungen zu achten und die Schutzempfehlungen vor der extremen Kälte zu befolgen, insbesondere für die verletzlichsten Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen.
Bis zu diesem Zeitpunkt wäre dieser vorläufige Wert die niedrigste dokumentierte Temperatur in der modernen Geschichte Kubas, wodurch ein Rekord gebrochen wurde, der über 27 Jahre lang bestand und die klimatische Variabilität hervorhebt, die die Insel in den letzten Jahrzehnten erlebt hat.
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