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Der US-Kongressabgeordnete Michael Baumgartner erklärte auf X, dass „alle Amerikaner Präsident Trump und Minister Rubio applaudieren sollten, weil sie eine Politik umgesetzt haben, die Venezuela von der Zügellosigkeit der kubanischen ‚Berater‘ befreit“.
In seiner Nachricht bezeichnete Baumgartner die Maßnahme als "einen weiteren bedeutenden Sieg in der Außenpolitik für diese Regierung" und fügte hinzu: "(Und es wird noch mehr kommen)".
Die Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund von Berichten, die auf eine spürbare Reduzierung der kubanischen Präsenz in den venezolanischen Sicherheitsapparaten hindeuten, eine Verbindung, die über Jahre hinweg entscheidend für das politische Überleben des Chavismus war.
Der Kongressabgeordnete führt die Wendung auf die Strategie zurück, die von Präsident Donald Trump und dem Außenminister Marco Rubio vorangetrieben wird, die wiederholt die Absicht bekundet haben, die Achse Caracas-Havanna zu schwächen.
Trump schrieb kürzlich auf Truth Social, dass „Kuba viele Jahre lang von großen Mengen PETROLEUM und GELD aus Venezuela lebte. Im Gegenzug stellte Kuba ‚Sicherheitsdienste‘ für die beiden letzten venezolanischen Diktatoren bereit, ABER NICHT MEHR!“.
Der Hintergrund: Rückzug Kubas in sensiblen Bereichen
Laut Berichten von Reuters, die in öffentlichen Unterlagen zitiert werden, haben cubanische Sicherheitsberater und medizinisches Personal in den letzten Tagen begonnen, Venezuela zu verlassen.
Die Bewegung, bestätigt durch 11 Quellen, die der Agentur nahe stehen, umfasst Veränderungen in einer strategischen Beziehung, die es Havanna über mehr als ein Jahrzehnt hinweg ermöglichte, entscheidend auf Schlüsselstrukturen des venezolanischen Militär- und Geheimdienstapparates einzuwirken.
Einige kubanische Berater sollen aus Positionen innerhalb der Generaldirektion für Militärischen Geheimdienst (DGCIM) entfernt worden sein, einer Behörde, die für ihre Rolle in der Überwachung und Verfolgung von als illoyal erachteten Offizieren bekannt ist.
Ebenso hätte die venezolanische Führerin Delcy Rodríguez kubanische Leibwächter durch venezolanische Sicherheitskräfte ersetzt, wodurch sie mit der von Hugo Chávez etablierten Praxis brach, die von Nicolás Maduro fortgeführt wurde, der seiner persönlichen Sicherheit Eliteeinheiten aus Havanna anvertraute.
Der unmittelbare Auslöser für diese Wende war die militärische Operation der Vereinigten Staaten am 3. Januar, die mit der Festnahme von Maduro endete und 32 cubanische Soldaten das Leben kostete.
Havanna bestätigte die Verluste und präsentierte sie als „internationalistische Helden“, eine Anerkennung, die im Kontrast zu Jahren offizieller Verleugnung der operativen militärischen Präsenz in Venezuela steht.
Die Vereinbarungen von 2008 und die Kontrollarchitektur
Die kubanische Einflussnahme entstand nicht aus dem Nichts. Ein Sonderbericht von Reuters, veröffentlicht im Jahr 2019, enthüllte die Existenz von im Mai 2008 unterzeichneten Vereinbarungen zwischen den Verteidigungsministerien beider Länder, die Kuba umfassenden Zugang zum venezolanischen Militärsektor gewährten.
Unter diesen Vereinbarungen wurden venezolanische Beamte nach Havanna geschickt, um sich in Gegenspionage ausbilden zu lassen; kubanische Ausbilder überwachten die Modernisierung des damaligen militärischen Geheimdienstes (DIM); und seine Mission wurde neu definiert, um sich auf die interne Überwachung der eigenen Streitkräfte zu konzentrieren. Im Jahr 2011 wurde die Behörde in DGCIM umbenannt, was ihre neue Ausrichtung widerspiegelt.
Según testimonios recueillies par Reuters, agents formés sous la supervision cubaine se sont infiltrés dans des casernes, ont intercepté des communications de hauts responsables et ont promu un système de délation interne. La DGCIM a été signalée par des organismes internationaux pour des pratiques telles que des détentions arbitraires et des tortures.
Über Jahre hinweg hat das kubanische Regime kategorisch bestritten, eine operative Militärpräsenz in Venezuela zu haben. Allerdings belegte die offizielle Bestätigung der Verluste im Januar die Beteiligung von Mitgliedern der Revolutionsstreitkräfte (FAR) und des Ministeriums für Inneres (MININT) an der Sicherheitsvorrichtung, die mit der chavistischen Führung verbunden ist.
Ein Wendepunkt unter internationalem Druck
Die Verringerung der kubanischen Präsenz erfolgt unter direkter Druckausübung von Washington, das versucht hat, die Ölversorgung zu kappen und die strategische Allianz zwischen beiden Regierungen zu schwächen.
Obwohl einige Militärberater und Dozenten, die mit der Nationalen Experimentalen Universität für Sicherheit (UNES) verbunden sind, im Land bleiben, berichten Quellen, dass der Einfluss Havannas abnimmt.
Der Rückzug betrifft nicht nur eine bilaterale Allianz: er berührt die Kontrollstruktur, die es dem Chavismus jahrzehntelang ermöglicht hat, interne Verschwörungen während years wirtschaftlicher Krisen und massiver Proteste zu überstehen. Wenn er sich konsolidiert, könnte er das Gleichgewicht innerhalb der venezolanischen Streitkräfte verändern.
Die Äußerungen von Baumgartner spiegeln die Auffassung von bestimmten Kreisen in Washington wider, die in diesem Prozess eine Schwächung des Sicherheitsgefüges sehen, das zwei Regierungen gestützt hat, die wegen ihres Autoritarismus kritisiert werden.
Über Jahre hinweg festigte der Austausch von Öl gegen politische und nachrichtendienstliche Beratung ein System, das den Chavismus absicherte und Havanna wirtschaftlichen Atem verschaffte.
Jetzt, mit einem intensiveren internationalen Druck und sichtbaren Bewegungen innerhalb der venezolanischen Sicherheitsstrukturen, scheint die Verbindung in ihre heikelste Phase einzutreten.
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