„Verbessert es sich?“: Doimeadiós und La Llave sorgen mit ihrem viralen Video über die Transportkrise in Kuba für Lacher



Osvaldo Doimeadiós und Miguel MorenoFoto © Osvaldo Doimeadiós und Miguel Moreno / Instagram

Die humoristischen Schauspieler Osvaldo Doimeadiós und Miguel Moreno, bekannt als „La Llave“, haben wieder eine Verbindung zum kubanischen Publikum hergestellt mit einem Sketch, der bereits weitläufig in den sozialen Medien unter dem Titel „Verbessert sich der Transport?“ kursiert

Im Video gehen beide Comedians eines der sensibelsten Probleme der Bevölkerung an: die Transportkrise in Kuba. Mit seinem charakteristischen Witz erscheint Doimeadiós an einer Haltestelle, während sein Kollege das „Problem“ auf unerwartete Weise löst und auf fast primitive Lösungen zurückgreift, angesichts des Mangels an Omnibussen und der endlosen Wartezeiten, mit denen täglich tausende Bürger konfrontiert sind.

Die im Freien gedrehte Szene mit einem ungezwungenen Ton sorgt für Lacher, hinterlässt aber auch eine klare Reflexion über die Realität, die die Kubaner erleben. Der Mangel an Kraftstoff, der Verfall des Fuhrparks und die unzureichende Anzahl an Verkehrsverbindungen prägen weiterhin den Alltag in vielen Provinzen des Landes.

Der Humor wirkt einmal mehr als Ventil und als soziale Kritik. Ohne Übertreibungen oder Parolen trifft das Sketch den Nagel auf den Kopf und macht die Diskrepanz zwischen der offiziellen Rhetorik und den alltäglichen Erfahrungen derer sichtbar, die für Arbeit, Studium oder die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.

In den Kommentaren zum Video haben zahlreiche Nutzer die Kreativität beider Schauspieler und die intelligente Art, wie sie eine Situation darstellen, die Millionen Kubaner betrifft, gelobt. „Lachen, um nicht zu weinen“ ist einer der Sätze, die am häufigsten unter denjenigen wiederholt werden, die den Inhalt geteilt haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Doimeadiós und Miguel Moreno Humor als Werkzeug nutzen, um die strukturellen Mängel des Landes widerzuspiegeln. Diesmal wird der Transport erneut zum Protagonisten einer Realität, die, weit davon entfernt zu besser zu werden, weiterhin Grund für ständige Klagen unter der Bevölkerung ist.

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Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.