Joven Club de Santiago de Cuba weist Unregelmäßigkeiten nach einer Beschwerde über eine Geburtstagsfeier in einer staatlichen Einrichtung zurück

Geburtstagsfeier in staatlicher EinrichtungFoto © Facebook/Yosmany Mayeta Labrada

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Die Leitung des Ciber Club Corona, das zum Joven Club Santiago de Cuba gehört, hat ein Statement veröffentlicht, in dem sie jegliches Fehlverhalten bei der Verwendung von Ressourcen nach der Kontroversen um die Feier des Geburtstags eines Direktors in ihren Räumlichkeiten zurückgewiesen hat.

Die Klarstellung erfolgt nach einer Äußerung in den sozialen Medien des unabhängigen Journalisten Yosmany Mayeta Labrada, der die Nutzung eines staatlichen Raumes — eines Computerraums in der Enramada Straße — für eine private Veranstaltung in Frage stellte.

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Laut der Veröffentlichung fand am 26. Februar der Geburtstag von Héctor Labadi Hierrezuelo, dem Direktor des Bezirks II von Joven Club, in dem Gebäude, genauer gesagt im Innenhof, statt.

In den in der Beschwerde zitierten Zeugenaussagen wurde erwähnt, dass laute Musik und der Konsum von Getränken stattgefunden haben, was Fragen zur Legalität und Angemessenheit der Nutzung einer öffentlichen Institution für private Feierlichkeiten aufwarf.

Die Beschwerde warf Fragen auf wie: Ist es angemessen, einen staatlichen Raum für private Feiern zu nutzen? Gibt es eine formelle Genehmigung für solche Aktivitäten?

Die offizielle Antwort

In ihrer Mitteilung erklärte die Direktion des Ciber Club Corona, dass die Aktivität außerhalb der Arbeitszeiten und in einem internen Bereich des Gebäudes stattfand.

Die Institution versicherte, dass die Vermietung von Veranstaltungsräumen offiziell in ihr Dienstleistungsangebot aufgenommen wurde und dass der Raum häufig für Kindergeburtstagsfeiern, Quinceañeras und soziokulturelle Aktivitäten genutzt wird, um Einnahmen zur Instandhaltung des Zentrums zu generieren.

Nach der offiziellen Version war die Feier ein privates und spontanes Zeichen der Wertschätzung der Mitarbeiter gegenüber ihrem Direktor, finanziert durch die Gruppe selbst, und beinhaltete keinen Missbrauch von Ressourcen noch eine Beeinträchtigung der technologischen Dienstleistungen, die die Einrichtung bereitstellt.

„Es gibt hier keine Veruntreuung von Mitteln, noch wurde die Hilfstätigkeit eingestellt, um zu feiern“, heißt es in der Mitteilung.

Ebenso erkannte die Leitung die Sensibilität des aktuellen Kontextes an und betonte, dass öffentliche Räume mit Strenge und Transparenz genutzt werden müssen.

Öffentliche Debatte

Der Fall hat in den sozialen Medien eine Debatte über die Nutzung staatlicher Einrichtungen für private Aktivitäten ausgelöst, insbesondere in einem Szenario von wirtschaftlichen Einschränkungen und Ressourcenmangel im Land.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine zusätzlichen Ermittlungen angekündigt.

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