Festnahme eines mutmaßlichen Täters des Mordes an einem 19-jährigen Jungen in Guantánamo

Polizisten und Anwohner der Gemeinde Paraguay im Municipio GuantánamoFoto © Facebook/Guantánamo y su Verdad

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Die Behörden von Guantánamo bestätigten die Festnahme des mutmaßlichen Mörders des jungen Kubaners Osniel Puentes Cueto, 19 Jahre alt, Mitte Februar in der Gemeinde Paraguay.

Die Nachricht von der Festnahme des mutmaßlichen Verantwortlichen für den Tod von Puentes, ein Vorfall, der die Anwohner dieser Gemeinschaft im östlichen Kuba erschütterte, wurde am Freitag auf dem Facebook-Profil „Guantánamo y su Verdad”, das dem Innenministerium (Minint) zugeordnet ist, bekannt gegeben.

Captura von Facebook/Guantánamo und ihre Wahrheit

Die Ermittlung des Falls, die vom Minint geleitet wird, begann am 16. Februar, an dem das Leichnam des jungen Mannes von Mitgliedern der Nationalrevolutionären Polizei gefunden wurde.

Der Körper wurde zwei Tage nach dem Mord unter Wasser, unter einer Brücke in der Nähe der Ortschaft, gefunden. Die Identifizierung des Opfers erfolgte mit der Unterstützung von Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Während der Untersuchung sammelten die Experten Beweise und Zeugenaussagen, die es ermöglichten, das Verbrechen aufzuklären und die Identität des Täters zu bestimmen, erklärte die Quelle.

Die Polizei stellte fest, dass der Mord in der Nacht des 14. Februar von einem Bekannten von Puentes verübt wurde, der in seiner eigenen Nachbarschaft lebte und mit dem er eine Freundschaft pflegte.

Laut der offiziellen Version der Ereignisse hatte der junge Mann seit Dezember letzten Jahres eine ausstehende finanzielle Schuld gegenüber dem Individuum, was darauf hindeutet, dass dies das Motiv für den tödlichen Angriff gewesen sein könnte, obwohl die Behörden dies nicht bestätigt haben.

„Die Ermittlungen weisen darauf hin, dass der Angreifer Osniel unter dem Einfluss von Alkohol zu dem Ort fuhr, an dem er ihm das Leben nahm“, präzisierte die Mitteilung, „und anschließend wurde sein Körper gefunden.“

Die Behörden haben die Identität des Beschuldigten nicht preisgegeben, noch wie er das Verbrechen begangen hat, das das Leben von Puentes beendet hat und seine Familie und Freunde in Trauer gestürzt hat.

Der Vorfall „hat in der Gemeinschaft Trauer ausgelöst, die den Verlust tief bedauert und solche gewalttätigen Ereignisse ablehnt“, betonte der Text und forderte gleichzeitig dazu auf, „persönliche Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen“.

Der tragische Vorfall ereignet sich im Kontext eines Anstiegs von Gewalt und Unsicherheit im Land aufgrund des Anstiegs der Kriminalität, die zu einer Eskalation von Morden, Übergriffen, Raubüberfällen und Diebstählen geführt hat, mitten in einer tiefen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krise.

Sowohl die Veröffentlichung als auch Nutzer in den Kommentaren lobten die „effektive Arbeit der Behörden des Ministeriums des Innern“ in Guantánamo für die schnelle Aufklärung dieses Falls.

Dennoch gibt es in den sozialen Medien ständige Beschwerden und Kritik von der Bevölkerung, die die Gleichgültigkeit und Ineffektivität der Polizei anprangern, die nicht in der Lage ist, der kriminellen Spirale Einhalt zu gebieten, die die Bürger im ganzen Land in Atem hält.

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