Frankreich schickt den Flugzeugträger Charles de Gaulle ins Mittelmeer inmitten der Krise mit Iran



Träger Charles de GaulleFoto © X/@Clair_officiel ·

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Der französische Präsident, Emmanuel Macron, gab am Dienstag den Einsatz des nuklearen Flugzeugträgers Charles de Gaulle im Mittelmeer als Teil der Verstärkung des französischen Militärs in der Region bekannt, angesichts der Eskalation des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran.

In einer fernsehübertragenen Ansprache an die Nation warnte Macron vor der Schwere der Situation nach den amerikanischen und israelischen Bombardierungen auf iranischem Territorium — die er missbilligte, da sie außerhalb des Völkerrechts stattfanden — und machte Teheran letztlich für sein Militärprogramm und die Unterstützung regionaler Milizen verantwortlich.

„Die Geschichte weint nie um die Henker ihrer Völker. Niemand wird vermisst werden“, erklärte der französische Staatschef in Aussagen, die von der Agentur EFE festgehalten wurden.

Koalition zum Schutz von Seewegen

Macron schlug die Schaffung einer internationalen Koalition vor, um die Sicherheit der strategischen Seerouten zu gewährleisten, angesichts der iranischen Bedrohungen im Hormuspass, durch den etwa 20 % des weltweiten Öls transportiert werden.

Er wies auch darauf hin, dass der Suezkanal und das Rote Meer "unter Druck stehen und bedroht sind".

Der Einsatz des Charles de Gaulle – der sich derzeit im Maneuver im Ostseeraum befindet – stellt ein bedeutendes Signal zur Verstärkung der militärischen Präsenz Frankreichs in der Region dar.

Frankreich hatte bereits Jagdflugzeuge, Radare und Systeme zur Luftverteidigung in der Region stationiert und wird das Gerät „so weit wie nötig“ weiter ausbauen, sagte Macron.

Zur Unterstützung Zyperns, nach dem Angriff auf eine britische Basis auf dieser Insel, kündigte Paris außerdem den Einsatz der Fregatte Languedoc an, die in den nächsten Stunden in seine Hoheitsgewässer eintreffen wird.

Warnung an Israel

Macron warnte Israel ebenfalls vor einer möglichen Bodenoperation im Libanon und bezeichnete sie als „gefährliche Eskalation und strategischen Fehler“. Er kritisierte auch die schiitische Miliz Hisbollah, weil sie Angriffe eingeleitet habe, die seiner Aussage nach das libanesische Volk gefährdeten.

„Frankreich unterstützt die libanesischen Behörden in ihren Bemühungen, die Kontrolle über ihre Sicherheit zurückzugewinnen“, fügte er hinzu.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Rückführungen

Der französische Präsident betonte, dass der Konflikt drohe, "tiefe Störungen" bei den Preisen für Öl und Gas zu verursachen, was die Weltwirtschaft beeinträchtigen würde.

Ebenso kündigte er Maßnahmen an, um etwa 400.000 französische Staatsbürger, die in der Region leben oder gestrandet sind, zurückzuholen. Zwei Flüge mit Evakuierten werden am Dienstag in Paris ankommen.

Auf nationalem Gebiet hat die Regierung die Sicherheitsoperation „Centinela“ verstärkt und die Überwachung von als sensibel eingestuften Zielen erhöht.

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