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Ein Ausfall in der thermischen Anlage Antonio Guiteras, der größten Elektrizitätsgenerationseinheit Kubas, führte am Mittwoch zu einem landesweiten Stromausfall, der einen Großteil des Landes ohne Strom ließ und zudem die Unterbrechung des Radio- und Fernsehsignals zur Folge hatte.
Der offizielle Journalist Lázaro Manuel Alonso berichtete, dass aufgrund des technischen Vorfalls das Radio- und Fernsehsignal wegen Problemen im Zusammenhang mit dem Ausfall des elektrischen Systems unterbrochen wurde.
Laut Informationen der Unión Eléctrica (UNE) hat der unerwartete Ausfall der CTE Antonio Guiteras, der um 12:41 Uhr aufgrund eines Lecks im Kessel auftrat, die Trennung des Nationalen Elektrizitätsversorgungssystems (SEN) von Camagüey bis Pinar del Río verursacht.
Anschließend präzisierte der Generaldirektor für Elektrizität des Ministeriums für Energie und Bergbau, Lázaro Guerra Hernández, dass derService von der westlichen Zone von Las Tunas bis Pinar del Río unterbrochen wurde, während das System von der östlichen Seite von Las Tunas bis Guantánamo verbunden bleibt.
Die Behörden gaben an, dass die Protokolle zur schrittweisen Wiederherstellung des SEN bereits aktiviert sind, obwohl sie keinen genauen Zeitrahmen für die vollständige Wiederherstellung des Dienstes angaben.
Der Vorfall ereignet sich in einem Kontext tiefer Fragilität des kubanischen Stromsystems. Vor dem Zusammenbruch war die Situation bereits kritisch: um 6:00 Uhr morgens betrug die Verfügbarkeit des SEN lediglich 1.180 Megawatt (MW) bei einer Nachfrage von 2.250 MW, wobei 1.050 MW betroffen waren.
Das nationale Stromsystem hat seit Jahren häufige Störungen in seinen thermischen Kraftwerken, einen Mangel an Brennstoffen und verlängerte Wartungszeiten, was zu täglichen Stromausfällen in einem großen Teil des Landes geführt hat.
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