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Der Tourismus in Kuba befindet sich in einem seiner kritischsten Momente seit Jahren angesichts der schweren Energiekrise und des Treibstoffmangels, die das Land betreffen. Diese Situation führt zu Flugstornierungen, Unterbrechungen der Dienstleistungen und einem starken Rückgang der Ankunft von Besuchern.
Die Zeitung The New York Times berichtete, dass der Mangel an Treibstoff, verschärft durch Maßnahmen der Regierung des Präsidenten Donald Trump zur Einschränkung der Ölversorgung der Insel, einen der wichtigsten Sektoren getroffen hat, die Devisen für die kubanische Regierung generieren.
Laut dem Bericht hat die Energiekrise begonnen, die Tourismusindustrie lahmzulegen.
In mehreren Reisezielen des Landes wurden Ausflüge abgesagt, der Kraftstoff wird rationiert, und einige Hotels sehen sich mit Stromausfällen konfrontiert, die es notwendig machen, die Touristen in bestimmten Bereichen zu集中, um die Stromversorgung sicherzustellen.
Die Situation hat auch den Lufttransport beeinträchtigt. Fluggesellschaften aus Kanada und Russland stellten Flüge nach Kuba aufgrund des Mangels an Flugbenzin und der Instabilität des elektrischen Systems ein, was dazu führte, dass leere Flugzeuge entsandt wurden, um Tausende von Touristen zu evakuieren, die sich im Urlaub auf der Insel befanden.
Die Zeitung weist darauf hin, dass die kubanische Tourismusbranche bereits seit der Pandemie geschwächt ist und dass die Zahl der Besucher in den letzten Jahren stetig gesunken ist.
Im Jahr 2024 erhielt Kuba etwa 1,8 Millionen internationale Touristen, weit entfernt von den 4,7 Millionen, die 2018 verzeichnet wurden.
Kanada bleibt der wichtigste Touristenmarkt des Landes und macht nahezu 40 Prozent der ausländischen Besucher aus, doch selbst dieser Zufluss hat begonnen, unter den Stromausfällen, der Knappheit an Dienstleistungen und den von einigen Regierungen ausgesprochenen Reisehinweisen zu leiden.
Der Bericht weist auch darauf hin, dass die kubanische Regierung in den letzten zehn Jahren Milliarden von Dollar in den Bau von Hotels investiert hat, von denen viele vom militärischen Konglomerat GAESA betrieben werden, obwohl die Hotelbelegung nur bei etwa 20 Prozent liegt.
Die Kombination aus Energiekrise, Verschlechterung der Dienstleistungen und Rückgang des Tourismus droht, die wirtschaftliche Krise, mit der die Insel konfrontiert ist, noch weiter zu vertiefen.
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