Das Innenministerium von Kuba erklärte, dass die Regierung der Vereinigten Staaten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Untersuchung eines mutmaßlichen Versuchs einer terroristischen Infiltration in die Insel geäußert habe.
Laut einem offiziellen Mitteilung, die diesen Donnerstag veröffentlicht wurde, setzen die kubanischen Behörden die Ermittlungen und gutachterlichen Maßnahmen fort, um die Geschehnisse aufzuklären und die Verantwortung der Beteiligten festzustellen.
Laut der offiziellen Mitteilung des Innenministeriums haben US-Behörden am vergangenen Montag diplomatisch ihre Bereitschaft signalisiert, vollumfänglich im Ermittlungsprozess mitzuwirken.
Die Zusammenarbeit könnte laut der Mitteilung den Austausch von Informationen, Beweismitteln und anderen gemeinsamen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Fall umfassen.
Die Behörde wies zudem darauf hin, dass die Aussagen der Festgenommenen zusammen mit anderen Ermittlungsmaßnahmen Beweise geliefert haben, die sie mit den Vorfällen in Verbindung bringen, und die auch auf die mutmaßliche Beteiligung weiterer Personen in den Vereinigten Staaten hindeuten.
Die kubanischen Behörden gaben an, dass sie seit Beginn des Prozesses den Kontakt zu ihren amerikanischen Kollegen in Bezug auf den Fall aufrechterhalten haben.
Das Innenministerium erklärte, dass angesichts der Schwere der Ereignisse und der Bedrohung durch den Terrorismus internationale Zusammenarbeit notwendig ist, um solchen Delikten entgegenzutreten.
Die Mitteilung informierte auch, dass die verletzten Festgenommenen weiterhin gemäß der Schwere ihrer Verletzungen medizinische Spezialbehandlung erhalten.
Im Falle von Roberto Álvarez Ávila gab das Innenministerium an, dass er diesen Mittwoch aufgrund der erlittenen Verletzungen verstorben ist.
Die kubanischen Behörden haben angegeben, dass sie die Bevölkerung weiterhin informieren werden, während der Ermittlungsprozess voranschreitet.
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