Ecuador und die USA greifen wichtige Drogenbasis im Amazonas an



Angriff auf eine DrogenbasisFoto © X / Ministerium für nationale Verteidigung von Ecuador

Die Streitkräfte von Ecuador haben mit Unterstützung der Vereinigten Staaten am Freitag eine Militäroperation in der Provinz Sucumbíos durchgeführt, die es ermöglichte, ein Lagergebiet zu lokalisieren und zu bombardieren, das dem kriminellen Drogenkonsortium Comandos de la Frontera (CDF) zugeschrieben wird.

Das Gebiet wurde als Ruhezone für den sogenannten "Mono Tole" genutzt, der als Anführer dieser Struktur gilt, und zudem als Trainingsraum mit Platz für etwa 50 Drogenhändler.

Die Aktion wurde offiziell im Rahmen der Operation „Totaler Vernichtung“ präsentiert, die Teil der Phase der „Totalen Offensive“ ist, die vom ecuadorianischen Sicherheitsblock vorangetrieben wird.

Laut dem offiziellen Bulletin des Ministeriums für Verteidigung von Ecuador befand sich das Lager im Kanton Cascales, im Sektor Santa Rosa von Sucumbíos, und war Teil der „Sicherheitsringe“ der kriminellen Organisation.

Laut diesem Bericht wurde die Infrastruktur sowohl zum Schutz von Führungskräften als auch zur Ausbildung von Mitgliedern, die mit dem Drogenhandel verbunden sind, genutzt.

Die Mitteilung besagt, dass die Operation dank Informationen, die durch Geheimdienstarbeit gewonnen wurden, und mit Unterstützung der Vereinigten Staaten im Rahmen bilateraler Sicherheitskooperationsmechanismen möglich war.

Diese Zusammenarbeit umfasst laut dem Text den Austausch strategischer Informationen und den Ausbau von Fähigkeiten zur Bekämpfung des Drogenhandels und der transnationalen organisierten Kriminalität.

Um die Operation durchzuführen, führten die ecuadorianischen Streitkräfte zuvor Offensive Aufklärungsmissionen durch.

Operatives Großprojekt

In diesen Aktionen wurden laut dem Bulletin Flugzeuge mit festen Tragflächen, Hubschrauber, Flussfahrzeuge, Drohnen und spezialisiertes Militärpersonal eingesetzt, was es ermöglichte, die kriminelle Infrastruktur „präzise“ zu lokalisieren und anschließend ihre Zerschlagung voranzutreiben.

Nach dem Bombardement und während der anschließenden Durchsuchung des betroffenen Gebiets fanden die Militärs Waffen und „andere Hinweise“, die mit den illegalen Aktivitäten der Organisation in Verbindung standen.

Das Dokument gibt keine Auskunft darüber, um welche Art von Waffen es sich handelte, wie viele beschlagnahmt wurden oder ob es während der Operation Festnahmen, Verletzte oder Tote gab.

Der offizielle Bericht beschreibt den Angriff als eine Maßnahme, die darauf abzielt, die logistischen und operativen Fähigkeiten der narco-kriminellen Organisationen zu schwächen, die territoriale Kontrolle zurückzugewinnen und die Bevölkerung zu schützen.

In diesem Zusammenhang betont er, dass die ecuadorianischen Grenzen „nicht die Basis des Drogenhandels sein werden“ und präsentiert das Ergebnis als einen Beweis dafür, dass internationale Zusammenarbeit den kriminellen Netzwerken, die über nationale Grenzen hinweg operieren, Einhalt gebieten kann.

Das Bulletin verbindet die Operation direkt mit der Strategie von Präsident Daniel Noboa, um den narco-kriminellen Organisationen „ohne Ruhe“ entgegenzutreten.

Er weist darauf hin, dass diese Politik durch den Sicherheitsblock durchgeführt wird, der vom Nationalen Verteidigungsminister Gian Carlo Loffredo geleitet wird und unter der operativen Leitung von Henry Delgado Salvador, dem Chef des Gemeinsamen Kommandos der Streitkräfte, steht.

Ebenfalls hebt der Text die Vereinigten Staaten als „einen wichtigen Ally“ in diesem Kampf hervor und unterstreicht, dass die Aktion im Rahmen der bilateralen Kooperationsmechanismen zwischen beiden Ländern stattfand.

Diese Formulierung stellt den Einsatz nicht nur auf einen militärischen, sondern auch auf einen politischen und diplomatischen Ebenen dar, indem sie die Offensive als Ergebnis einer internationalen Koordination im Bereich der Sicherheit präsentiert.

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