Repression in Kuba: Staatssicherheit lädt eine junge Kubanerin zu einem "Gespräch" wegen ihrer Beiträge auf Facebook ein

Rocío Sanz RodríguezFoto © Facebook Shiorocio Sanz

Die junge Kubanerin Rocío Sanz Rodríguez berichtete am Montag, dass sie von der Nationalen Revolutionspolizei (PNR) vorgeladen wurde, nachdem sie kritische Beiträge in sozialen Netzwerken veröffentlicht hatte.

Sie erklärte in ihrem , dass ein Agent des Staatssicherheitsdienstes während des Nachmittags in ihrer Wohnung erschien, um ihr eine offizielle Vorladung zu übergeben.

„Heute Nachmittag kam ein Polizist zu mir nach Hause mit einer Vorladung für morgen um 8 Uhr morgens. Grund der Vorladung: Interview. Ich möchte klarstellen, dass ich vollkommen unschuldig bin“, schrieb die junge Frau.

Facebook Shiorocio Sanz

Das von Sanz geteilte Bild zeigt eine “Cédula de citación” des Innenministeriums, in der ihm aufgetragen wird, vor den Behörden zu erscheinen.

Das Dokument identifiziert die genannte Person als Rocío Sanz Rodríguez, wohnhaft in der Gemeinde Arroyo Naranjo in Havanna. Die Vorladung gibt an, dass sie sich am 10. um 10:00 Uhr morgens vor dem Instruktor M. Calero in der PNR-Einheit Capry Arroyo, gelegen an der Calle Bejucal Ecke Penichet, melden muss.

Im Dokument wird der Grund des Verfahrens nicht klar angegeben, abgesehen von einem angeblichen "Interview".

Aktivisten und Oppositionelle haben über Jahre hinweg denunciado, dass Polizeivorladungen in Kuba als Druck- und Einschüchterungsmechanismus gegen Bürger eingesetzt werden, die in den sozialen Medien, insbesondere auf Facebook, Kritik am Regierung äußern.

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