Zehnter Protesttag: Müll nahe dem Ministerium für Energie in Havanna in Brand gesetzt

Müll wird wenige Straßen vom Ministerium für Energie und Bergbau in Brand gestecktFoto © Collage Facebook/José Raúl Gallego

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Nachbarn setzten Müll an der Kreuzung von Belascoaín und Jesús Peregrino im Centro Habana in Brand, nur wenige Straßen vom Ministerium für Energie und Bergbau entfernt, mittendrin in einem neuen Protesttag in Kuba.

Die Informationen wurden vom kubanischen Journalisten José Raúl Gallego in einem Beitrag auf seinem Facebook-Profil verbreitet, in dem er darauf hinwies, dass der Vorfall am zehnten aufeinanderfolgendem Tag der Demonstrationen an verschiedenen Orten des Landes stattfand.

Die Tatsache gewinnt an Bedeutung, da sie in der Nähe des Ministeriums für Energie und Bergbau stattfindet, in einem Kontext zunehmenden sozialen Unmuts aufgrund der anhaltenden Stromausfälle und der Energiekrise, die einen großen Teil der Insel betrifft.

Außerdem sind auf sozialen Netzwerken häufig Beschwerden über die Ansammlung von Müll in den Straßen der Hauptstadt Kubas zu finden.

In den letzten Tagen gab es in mehreren Städten Proteste, bei denen Bürger auf die Straßen gegangen sind, um das Ende der Stromausfälle zu fordern und auf die Lebensmittelknappheit sowie den Rückgang der Lebensbedingungen hinzuweisen.

Der Punkt, an dem das Müllfeuer gemeldet wurde, befindet sich in einer zentralen Zone Havannas, relativ nahe dem Sitz des Ministeriums für Energie und Bergbau, einer der Institutionen, die mit der Bewältigung der elektrischen Krise des Landes verbunden sind.

Die in sozialen Netzwerken geteilten Bilder zeigen Flammen und Rauch, die aus einem Haufen Müll auf der Straße aufsteigen, während einige Anwohner die Szene beobachten.

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