Erdbeben der Magnitude 6,0 erschüttert den Osten Kubas

Erdbeben im Osten von KubaFoto © Facebook / via Escambray

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Ein Erdbeben der Magnitude 6,0 auf der Richterskala wurde in den frühen Morgenstunden dieses Dienstags im Osten Kubas registriert, berichten der Nationale Seismologische Dienst und offizielle Medien.

Das Erdbeben ereignete sich um 12:28 Uhr (Ortszeit) und hatte sein Epizentrum etwa 37 Kilometer im Südosten der Gemeinde Imías, in der Provinz Guantánamo, in einer Tiefe von ca. 20 Kilometern.

Laut Informationen des Seismologen Enrique Diego Arango Arias in war das Ereignis in mehreren östlichen Provinzen des Landes, darunter Santiago de Cuba, Guantánamo und Granma, spürbar. Es handelt sich um das vierte spürbare Erdbeben, das in diesem Jahr gemeldet wurde.

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Según berichtete die Cubaanse Nachrichtenagentur (ACN), zerbrach das Beben die Ruhe der Nacht und sorgte für Alarm unter der Bevölkerung. In der Stadt Guantánamo verließen zahlreiche Anwohner ihre Wohnungen, einige kamen aus den Gebäuden, aus Angst vor Nachbeben.

Von dem staatlichen Medium gesammelte Berichte beschreiben das Erdbeben als "lange und sehr stark". Anwohner in verschiedenen Stadtvierteln warnten andere, sich in sicherere Gebiete, insbesondere in Erdgeschossen, zurückzuziehen, eine Praxis, die angesichts der Häufigkeit dieser Ereignisse zur Gewohnheit geworden ist.

Die sozialen Medien haben ebenfalls zahlreiche Berichte über Wahrnehmungen aus der gesamten östlichen Region reflektiert, wo die Bürger Erfahrungen und Sicherheitstipps geteilt haben.

Bislang haben die Behörden keine Informationen über Personenschäden oder Sachschäden infolge des Erdbebens veröffentlicht.

Das Phänomen tritt in einem besonders komplexen Kontext auf, der durch langanhaltende Stromausfälle infolge der Instabilität des nationalen Elektroenergiesystems gekennzeichnet ist, was die Unsicherheit in den frühen Morgenstunden erhöht hat.

Dieses seismische Ereignis kommt zu anderen jüngsten in derselben Region hinzu: eines mit einer Magnitude von 5,3 am 6. März im Osten Kubas gemeldet und eines mit 5,7 am 6. Februar, beide ebenfalls mit Epizentrum in der Gemeinde Imías.

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