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Die Regierung der Vereinigten Staaten hat die Liste der Länder erweitert, deren Staatsbürger Kautionen von bis zu 15.000 Dollar zahlen müssen, um Visa zu beantragen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die illegale Aufenthaltsdauer im Land zu verringern.
Laut einem Bericht der Agentur AP hat das Außenministerium 12 neue Länder hinzugefügt, deren Staatsbürger ab dem 2. April diesem requisito unterliegen werden, darunter Nicaragua, Georgien, Äthiopien und Kambodscha.
Die Maßnahme ist Teil eines Programms, das von der Verwaltung des Präsidenten Donald Trump im vergangenen Jahr eingeführt wurde. Es sieht die Zahlung von Kautionen in Höhe von 5.000, 10.000 oder 15.000 Dollar vor, abhängig vom Profil des Antragstellers und nach Ermessen des konsularischen Beamten.
Mit dieser Erweiterung steigt die Gesamtzahl der eingeschlossenen Länder auf 50.
Kuba gehörte bereits seit Januar 2026 zu dieser Liste, zusammen mit anderen Nationen wie Venezuela, Bangladesch und Nigeria.
Das Außenministerium ist der Ansicht, dass das Programm wirksam gewesen ist, um die Visa-Verstöße zu reduzieren.
Laut ihren Daten haben fast 97 % der nahezu 1.000 Personen, die diese Kautionen gezahlt haben, die Vereinigten Staaten nach Ablauf ihrer Visa nicht mehr betreten.
Die Politik richtet sich hauptsächlich an Länder mit hohen Raten an irregularen Aufenthalten und ist Teil eines umfassenderen Ansatzes von Washington, um die Kontrolle über die Migration zu verschärfen und die illegalen Ströme zu reduzieren.
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