Pánfilo schlägt den unangenehmsten „Heimlauf“: Er gratuliert Venezuela… und lässt Kuba auf der Bank sitzen

Pánfilo und der Sieg von VenzuelaFoto © Facebook / Luis Silva Pánfilo - Instagram / @baer_ve

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In Zeiten, in denen Baseball nur Baseball sein sollte, hat Pánfilo wieder einmal für Aufsehen gesorgt. Diesmal mit einem Glückwunsch an Venezuela, der mit doppelter Absicht und einem scharfen Unterton versehen war.

Ihr Nachricht ließ wenig Raum für Interpretation: „Sie bringen Maduro zu Fall und Venezuela gewinnt den Baseball-Klassiker. Verdammt, wie dringend wir, das kubanische Volk, das auch brauchen… den Klassiker zu gewinnen! Es lebe das freie Kuba!“.

Übersetzt aus dem „panfilés“ ins direkte Spanisch: Zuerst ist ein Regimewechsel notwendig und danach werden die Siege und die Feiern kommen. Und dort hört der Witz auf, ein Witz zu sein.

Venezuela hat gerade einen historischen Erfolg beim World Baseball Classic erzielt, was im In- und Ausland Feiern ausgelöst hat. Doch im Universum von Pánfilo — das auch das der kubanischen Straße ist — geht die Lesart über das Ergebnis hinaus. Es geht nicht nur um einen Titel, sondern um die Bedingungen, die es ermöglichen, ihn zu erreichen.

In Kuba, wo Geschichte, Talent und Leidenschaft für den Sport reichlich vorhanden sind, zielt die Frage nicht auf den bullpen oder das line up. Sie zielt auf etwas viel Tiefgreifenderes. Denn wenn etwas der Kommentar andeutet, dann dass das Problem nicht auf dem Spielfeld liegt.

Pánfilo erwähnte niemanden direkt auf der Insel, aber das war auch nicht nötig. Die Botschaft hat für sich selbst Gewicht, wie ein Ball (oder ein Regime), dem sich niemand stellen möchte.

Am Ende bleibt, zwischen Lachen und gemeinsamem Teilen, das Gefühl, dass Humor einer der wenigen Räume ist, in dem man sagen kann, ohne es ganz auszusprechen, was viele denken.

Und diesmal war der Schlag lang. Zu lang.

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